Haus der Kunst erwartet interessierte Bürger

Mit einer Ausstellung der Künstlerin Hajnalka Perterfy eröffnete Doris Stevermüer (Foto) die neuen Ausstellungsräume im Haus der Kunst in Langenberg.
  • Mit einer Ausstellung der Künstlerin Hajnalka Perterfy eröffnete Doris Stevermüer (Foto) die neuen Ausstellungsräume im Haus der Kunst in Langenberg.
  • Foto: Erich Dorau
  • hochgeladen von Astrid von Lauff

Ein „Haus der Kunst“ entsteht momentan unter Federführung der Kunsthistorikerin Doris Stuvermüer an der Frohnstraße 3.
„Durch Zufall wurde ich auf die Immobilie aufmerksam, da ich mit meiner Familie in direkter Nachbarschaft wohne. In den 90er Jahren wurde das ehemalige Wobau-Gebäude einer gründlichen Fassadenrestaurierung unterzogen. Das Innere des Hauses befand sich dagegen in keinem guten Zustand, so dass eine Kernsanierung nötig war. Nun stand es zum Verkauf und es drohte der Abriss “, erinnert sich die Langenbergerin. „So entstand die Idee, auf den vier Etagen des Hauses Ausstellungsräume, Ateliers, aber auch Arbeitsräume für Malerei, Fotografie und Skulptur entstehen zu lassen.“
Jetzt ist die dreifache Mutter fast am Ziel ihrer Träume angelangt. Nach aufwändigen Restaurierungsarbeiten hat das Haus von seinem ursprünglichen Charme nichts verloren. Wo es möglich war, wurden die ursprünglichen Baumaterialien erhalten. Alte Natursteinwände wurden mühsam frei gelegt, Holzbalken abgebeizt und auch Bodenbeläge wie alte Fliesen oder Holzdielen wurden, wenn möglich, erhalten. Komplett erneuert wurde hingegen die Heizungsanlage, Elektrik und Verrohrung. Badezimmer und Toiletten wurden neu angelegt bzw. renoviert. „Es liegt noch ein ganzes Stück Arbeit vor uns, doch die ersten beiden Etagen sind nun fertig und die Galerie#23 konnte ihre Türen öffnen“, so Stuvermüer. Auf rund 130 Quadratmetern Ausstellungsfläche für Malerei, Skulptur und Fotografie könne sich nun die individuelle Ausdruckskraft der Künstler entfalten.
Und weiter: „Auch in den restlichen Räumlichkeiten sind die groben Bauarbeiten beendet, so dass ich damit rechne, Ende des Jahres auch die restlichen Etagen ihrer Bestimmung zu übergeben. In den Ateliers wird es Arbeitsräume mit Schneidetischen für Fotoarbeiten und immer genügend Platz für eigene Gestaltungsideen der Künstler geben, denn die architektonische Umsetzung von guter Präsentation war mein ‚Steckenpferd‘ während des Studiums.“
Doris Stevermüer ist immer donnerstags und freitags von 12 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 16 Uhr in der Galerie vertreten und freut sich über den Besuch interessierter Bürger.

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