Das Tourneetheater "Berliner Compagnie" gastierte mit dem Stück "Die Weißen kommen" in Xanten

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Auf Einladung der Eine-Welt-Gruppe Xanten e.V. kam das Theaterensemble "Berliner Compagnie" bereits zum 8. Mal nach Xanten.

Letzte Woche Freitag präsentierte das Tourneetheater "Berliner Compagnie", das als das renommierteste politische Theater bekannt ist,  das Stück "Die Weißen kommen"  in der Mensa des Stiftsgymnasiums. In Kombination mit dem Untertitel "Ein Theaterstück über Afrika. Über uns." war zu erwarten, dass sich die Darsteller kritisch mit der Kolonisation Afrikas durch die Europäer auseinander setzen würden, und das taten sie auch. Aber nicht nur den Problemen, zu denen die Kolonialisierung Afrikas durch die Europäer führte, widmete sich das Stück, auch die Ausbeutung in der heutigen Zeit wurde thematisiert.

Geschrieben wurde das Stück von Helma Fries und Elke Schuster. Die Regie führte ebenfalls Elke Schuster, Wulf Jahn entwickelte das Geschehen auf der Bühne, als Schauspieler traten Natascha Menzel, Jean-Theo Jost, Dimo Wendt und H. G. Fries auf, Rudolf Stodala schrieb die Musik.

Die Eine-Welt-Gruppe Xanten e.V. hatte das Theaterensemble bereits zum 8. Mal nach Xanten eingeladen, diesmal anlässlich seines 30-jährigen Jubiläums.

"Wir möchten mit dem Theaterstück "Die Weißen kommen" insbesondere vor dem Hintergrund der steigenden Zahl von Flüchtlingen aus Afrika Denkanstöße geben in der Diskussion über die sogenannten "Fluchtursachen" und unsere eigene Verantwortung dafür".

Eine sehr plausible Erklärung der Gruppe, meinen Sie / meint ihr nicht auch?

Die Darsteller beließen es allerdings nicht bei der herben Kritik an der Vereinnahmung Afrikas durch die Europäer, hieß es doch: Es gibt bereits viele gute politische Initiativen und auch private Gruppen, die zur Eindämmung des Leids auf dem afrikanischen Kontinent beitragen.  

Die mehr als hundert Zuschauer, die zu diesem Theaterabend in die Mensa gekommen waren, gingen gewiss mit Gefühlen der Anerkennung nach Hause. Nicht nur die schauspielerische Leistung der vier Akteure, die die Mensa länger als anderthalb Stunden mit unendlich langen Textpassagen erfüllt hatten, sondern auch die vermittelten Inhalte werden sie beeindruckt haben!  

Autor:

Hildegard van Hueuet aus Xanten

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