OpenFlair-Vorentscheidung: Jury wählt vier Nachwuchskünstler ins Finale

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Fee Badenius ist auch beim Finale dabei. (Foto: Fee Badenius)

Die Zuschauer strömten in den Bahnhof Langendreer und erlebten Nachwuchsstars von beeindruckender Qualität, die alle dasselbe Ziel hatten: Sie wollten von der Jury ausgewählt werden für das Finale des Bochumer Kleinkunstpreises am 14. September.

Musik und Magie, Comedy und Clownerie, Partnerakrobatik und Poesie in vielen Facetten machten es der Jury nicht leicht. „Es war toll, was uns heute Abend hier geboten wurde und deshalb haben wir uns spontan entschieden, vier statt drei Künstlern eine Chance beim Finale zu geben“, erklärt Jürgen Dieberg, Jurymitglied und Mitarbeiter der Sparkasse Bochum.

Mit dabei ist Fee Badenius aus Witten, die nur mit ihrer Gitarre auf die Bühne kommt. Sie singt mit viel Herz davon, ein Schmetterling zu sein und als sie aus der Puppe schlüpft, ist sie doch nur eine Motte.

Mit Tim & Toto's „Radio Freede“ betreten drei Musiker mit ihrer Nachbarin Frau Freede die Bühne. Die durch Maske und Perücke künstlich gealterte Dame, nimmt Platz auf einem großen Radio und packt ihre Häkelarbeit aus, während die drei Musiker musikalisch Kapriziöses aussenden.

Marc Weide verbindet Magie mit Comedy und ist weit entfernt von angestaubten Klischees. Kartenspiele und Münzen, die verschwinden, auftauchen und ihren Platz tauschen, gibt es auch bei ihm, aber doch irgendwie ganz anders, als gewohnt.

Katrins Gitarre bringt mit der Bochumer Liedermacherin Katrin Hötzel und drei Musikern Ruhrgebiets-Liebeslieder und solche von Fernweh und Wetterfühligkeit verpackt in poppige bis folkige Musik auf die Bühne.

Sebastian 23 moderierte den Abend: Er spielte gekonnt mit dem Publikum, streute bei Umbaupausen eigene Lieder und Schüttelverse mit ein und verstand es, den Nachwuchskünstlern durch seine Anmoderation etwas von ihrer Nervosität zu nehmen.
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