Tiemeyer Gruppe erzielt Rekordumsatz

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Heinz-Dieter Tiemeyer.

Volkswagen und Audi sind seit vielen Jahren mit dem Namen Tiemeyer verbunden. Seit 60 Jahren wird inzwischen die Marke Volkswagen betreut und auch Audi wird bereits über 35 Jahre lang vertreten. Gegründet in Bochum-Werne verzeichnete das inhabergeführte Familienunternehmen. In den letzten Jahren ein starkes Wachstum mit zehn Standorten im regionalen Dreieck zwischen Marl, Gelsenkirchen und Witten. „Über 14.000 verkaufte Fahrzeuge und ein Gruppenumsatz von 305 Millionen Euro sind das Ergebnis einer Unternehmensstrategie, die konsequent auf die langjährig vertretenen Marken setzt. Die Tiemeyer Gruppe zeigt damit, dass ein gesundes Wachstum auch durch eine Konzentration auf zwei Hersteller möglich ist“, so Heinz-Dieter Tiemeyer.

Nach dem Absatzanstieg von durchschnittlich jeweils 20 Prozent in beiden Geschäftsjahren zuvor konnte die Zahl der verkauften Fahrzeuge des Vorjahres noch einmal im abgelaufenen Geschäftsjahr 2012 um sieben Prozent erhöht werden. Die Tiemeyer Gruppe verkaufte im Berichtszeitraum 4.800 Neuwagen – davon 25 Prozent Audi und 75 Prozent VW. Bei Volkswagen wurde mit rund 3.600 Fahrzeugen das Vorjahresvolumen um 50 Stück übertroffen, bei Audi war mit 1.200 Verkäufen ein Rückgang um 100 Autos zu verzeichnen.

Der Neuwagenumsatz lag bei 123 Millionen Euro. Im Durchschnitt musste der Kunde 25.700 Euro für ein neues Fahrzeug „auf den Tisch legen“. Bei den Privatkunden betrug der Umsatz 97 Millionen Euro. Die Entwicklung des Großkundenbereichs konnte auf dem erreichten Niveau von 26 Millionen Euro Umsatz stabilisiert werden.

Das Gebrauchtwagengeschäft war in den letzten Jahren der Haupttreiber für das Wachstum der Tiemeyer Gruppe. Knapp 9.400 Fahrzeuge wurden verkauft. Bei einer Summe von 140 Millionen Euro wurde der Umsatz um 17 Prozent gesteigert. „In den letzten drei Jahren hat sich der Gebrauchtwagenumsatz mehr als verdoppelt und macht heute 46 Prozent des Gesamtumsatzes der Gruppe aus“, so Heinz-Dieter Tiemeyer.

In den letzten Jahren war der Kfz-Service die wichtigste Ertragssäule der Branche, so auch bei Tiemeyer. Im Vorjahr entstanden hier 45 neue Arbeitsplätze. Die heute 135 Servicetechniker betreuen aktuell über 300 Fahrzeuge pro Arbeitstag. Das bedeutet mehr als 76.000 Serviceaufträge im Jahr und einem Umsatz von 40 Millionen Euro.

Das Wachstum der Gruppe erforderte in den vergangenen Jahren eine deutliche Ausweitung der Arbeitsplätze. Die Zahl der Beschäftigten hatte sich um 40 Prozent erhöht. Nach den 130 neuen Stellen im Vorjahr war das Berichtsjahr bewusst ein Jahr der Konsolidierung. 625 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 90 Auszubildende, sind in den zehn Standorten der Gruppe beschäftigt.

„Die Aussichten der Branche sind durchwachsen und man erwartet 2013 bestenfalls ein Verharren auf dem bisherigen Niveau“, wagt Heinz-Dieter Tiemeyer einen Ausblick. „Grundsätzlich werden wir uns der Marktentwicklung nicht entziehen können. Doch der Start in das laufende Geschäftsjahr war gut.“
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