Hallenbäder verbrauchen nach Sanierung weniger Energie

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(Foto: Molatta)
Die städtischen Hallenbäder in Hofstede und Querenburg verbrauchen
heute rund ein Drittel weniger Energie als vor der Sanierung. Das berichtet die Stadtverwaltung an den Betriebsausschuss für die Zentralen Dienste des Rates. Jetzt nach dem Willen des Ausschussvorsitzenden Ernst Steinbach soll die energetische Sanierung von öffentlichen Gebäuden zügig vorangetrieben werden.

Mit Mitteln aus dem Konjunkturprogramm II hatte die Stadt das Hallenbad
in Querenburg aufwendig saniert. Erste Messungen deuten jetzt auf den
erhofften geringeren Energieverbrauch hin. In den ersten drei Quartalen
2012 sank der Verbrauch von drei Mio. Kilowattstunden im Vergleichszeitraum 2009 auf nur noch zwei Millionen Kilowattstunden. Das entspräche einem Rückgang um ein Drittel. In Hofstede setzt die Stadt heute eine Wärmerückgewinnungsanlage ein und spart so 20 Prozent an Energie.

Ernst Steinbach weist darauf hin, dass aus finanziellen und ökologischen Gründen weiterhin in die Energieeinsparung investiert werden soll. So hat der Rat mit dem Etat auch das Hochbausanierungsprogramm beschlossen. Demnach wird die Stadt 2013 für die energetische Sanierung beispielsweise der Janusz-Korczak-Schule an der Alleestraße knapp 330.000 Euro ausgeben. Etwa 130.000 Euro werden es an der Arnoldgrundschule sein. Ausserdem wird die Stadt ihr Programm zur Erneuerung von Straßenlaternen fortsetzen. Dafür stehen im laufenden Jahr 1,76 Mio. Euro zur Verfügung.
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Bernhard Ternes aus Marl | 26.02.2013 | 16:17  
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