Wanderwegewelts Wandertipp für das Wochenende 47/2015

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  Bottrop: Halde Haniel |

Gleich die nächste Halde hinterher. Spät war ich dran. Dämmerung beim Aufstieg. Dunkelheit beim Abstieg. Was für die kleine Knippse kaum zu schaffen war, sah aber toll aus. Sonnenuntergang. Erleuchtung am Haldentop. Komplimente eines Papstes. Und ja - sich noch drehende Seilscheiben. Ein Kreuzweg, eine Bergarena, eine Kunstausstellung, eine Leitwarte und die "A2". Das hört ja gar nicht mehr auf. Durch die Dunkelheit war der Blick über die riesige Flächen des Hiesfelder und Koellnischen Waldes leider getrübt. Diese Wanderung entstammt einem Buch und ist in der Landschaft nicht ausgeschildert. Ist aber nicht schlimm, der ist kaum zu verfehlen. Er startet in:

Bottrop – Die Halde Haniel

Auf dem Kreuzweg auf die Halde
Parkplatz: 46242 Bottrop, Zuwegung zur Fernewaldstraße 361 am Straßenrand (Hinweisschild: Kreuzweg Haniel)
Typ: Rund
Länge: 6 km
Schwierigkeit: Einfach
Höhenmeter: Die Halde hinauf und wieder herunter
Literatur: ADAC Wanderführer Ruhrgebiet: Bottrop Bergkamen Dortmund Duisburg Essen Bochum Gelsenkirchen
Für Karte: Hier klicken
Beschilderung: Keine
Wegbeschaffenheit: Asphalt, Schotter, Waldwege
Bemerkenswertes: Halde Haniel, Kreuzweg, Bergarena, Ausstellung Agustín Ibarrola, Ausblick, Zeche Prosper Haniel
Zum Youtube-Video

Vom Parkplatz, noch vor der Zufahrt der Schachtanlage, auf der linken Seite, geht es auf den Fußweg durch ein kleines Wäldchen. An dessen Ende links dem Fußgängerweg folgen. Der geschotterte Fußweg schwenkt nach rechts und führt zwischen der „A2“ und der Leitwarte der Zeche Prosper-Haniel entlang eines Zauns zu einem kleinen Wegekreuz. Hier rechts bergan wandern. Nun eine Brücke überqueren und hinter einer Schranke rechts abbiegen. Der Weg nimmt einen hier an die Hand und führt immer bergauf. Man befindet auf dem Haldenkreuzweg. An der ersten Station scharf nach rechts abbiegen und den Serpentinen bis zum Gipfelkreuz folgen. Die im Buch als „Wanderkarte im Detailmaßstab“ abgedruckte Karte enttäuscht nun genauso wie die Wegbeschreibung. Ich schlage vor das Haldenplateau auf eigene Faust zu erkunden. Schilder weisen den Weg zur Bergarena als auch zur Ausstellung Agustín Ibarrola, den Totems. Ich war leider spät dran und die Dunkelheit kam so schnell, dass ich keine Fotos dieser Totems mehr machen konnte. Wer nun aber unbedingt meinem Versuch die Buchstrecke aufzuzeichnen folgen möchte, wandert am linken Rand der Halde weiter geradeaus. Hinter der Kreuzwegstation mit dem „Greifer“ geht es noch etwas, leicht nach rechts, weiter geradeaus. An der nächsten Kreuzung folgt man nun nach rechts der Serpentine bergauf. An der nächsten Möglichkeit rechts auf Asphalt weiter ansteigen. Später folgt man dem Schild „Bergarena“ nach links. So erreicht man diese. Links hinter der Arena geht ein Trampelpfad kräftig bergan zu den Totems. Nach der Besichtigung und einem weiten Rundumblick führt der Wanderführer mit den Totems im Rücken auf die geradewegs die Halde hinunter zum Gipfelkreuz. Ich empfehle diesen Weg nicht. Dennoch bin ich ihn steil bergab gegangen, sodass er auch in meinem Track enthalten ist. Von nun geht es auf der vom Hinweg bekannten Strecke zurück zum Parkplatz. Hinter der Leitstelle wandere ich allerdings nicht nach rechts auf dem Fußweg zurück, sondern noch geradeaus bis zum Haupteingang der Schachtanlage „Prosper-Haniel“. Die Tatsache das hier noch Seile auf sich drehenden Seilscheiben sind, haben mich so gepackt, dass ich unbedingt noch ein paar Fotos machen musste. Über die Zufahrt geht es dann zurück zum Parkplatz.

Viel Spaß beim nachwandern.
Jürgen


PS: Die Bilder stammen aus November 2015

Weitere Informationen zu diesem Weg und über 750 weiteren gibt es hier: www.wanderwegewelt.de.

Alle kommenden und auch bisherigen Wandertipps gibt es nun auch auf der Lokalkompass-Wanderwegewelt-Themenseite. Zu erreichen unter:www.lokalkompass.de/themen/wwwwanderwegeweltde.
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9 Kommentare
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Renate Schuparra aus Duisburg | 20.11.2015 | 20:45  
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Jürgen Weiß aus Neukirchen-Vluyn | 20.11.2015 | 20:51  
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Renate Schuparra aus Duisburg | 20.11.2015 | 20:55  
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Armin von Preetzmann aus Castrop-Rauxel | 20.11.2015 | 21:54  
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