Navidiebe unterwegs: BMW, Mercedes und VW im Visier

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Unbekannte Täter brachen in der Zeit von Montag (6. April) bis Dienstag (7.) im Bereich Vinckestraße, Liebigstraße, Horststraße und
Jahnstraße mehrere Autos auf und entwendeten aus einigen der Fahrzeuge die fest eingebauten Navigationsgeräte. Auch im Januar und März hatten es Diebe im Stadtgebiet auf eingebaute Navis abgesehen.

Von lokalen Häufungen spricht die Polizei aber nicht. Laut Statistik seien die Zahlen vielmehr rückläufig. Im Jahr 2012 gab es 930 „Diebstähle aus Kraftfahrzeugen“ (ein Teilbereich ist der Ausbau von Navis), ein Jahr später 564 und im vergangenen Jahr 333 Delikte dieser Art.

"Überörtliche Täter" am Werk

Die Polizei geht davon aus, dass „überörtliche Täter“ am Werk sind. „Sie suchen sich vor allem Bereiche aus, die relativ autobahnnah sind“, sagt Polizeisprecher Michael Franz. Die Täter verfügten über entsprechende Absatzwege. Bevorzugte Fahrzeugtypen seien die Marken BMW, Mercedes und VW.

Stadtanzeiger-Leser Herbert Wawzinek vermutet, dass einige Kärtchenverteiler, die „Visitenkarten“ an Autos hinterlassen und damit Interesse an einem Kauf bekunden, möglicherweise die Fahrzeuge gezielt ausspähen. „Innerhalb von 14 Tagen hatte ich elf ‚Wir möchten Ihr Fahrzeug kaufen‘-Karten an meinem Auto. Das ist ungewöhnlich, denn der Wagen ist erst ein Jahr alt. Kurze Zeit später gab es eine ganze Reihe von Autoaufbrüchen in der unmittelbaren Umgebung“, sagt Wawzinek.

Die Polizei sieht indes keinen Zusammenhang, denn im Falle der Kärtchenverteiler interessiere sich jemand erkennbar für die Fahrzeuge – und dies sei kein typisches Verhalten potentieller Diebe.
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