Castroper Wochenmarkt soll bleiben, wo er ist

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Der Wochenmarkt soll in der Fußgängerzone der Altstadt bleiben. Das sagen zwei Drittel der Teilnehmer einer Umfrage.

Die Bürger haben sich entschieden: Zwei Drittel der Umfrage-Teilnehmer plädieren dafür, den Wochenmarkt auch weiterhin in der Fußgängerzone stattfinden zu lassen.

Die hohe Akzeptanz ist bei den Kunden, Einzelhändlern und Markthändlern zu finden. Das zeigt die bisherige Auswertung der Wochenmarktumfrage, die gestern (17. Januar) von Stadtverwaltung, EUV Stadtbetrieb und der Agentur Redtree vorgestellt wurden.

Wochenmarktkunden, Einzelhändler und Marktbeschicker waren getrennt voneinander befragt worden. Da insgesamt mehr als 1.000 Personen an der Umfrage teilgenommen haben, gilt sie als repräsentativ.

Hohe Kundenakzeptanz

Bei den Wochenmarktkunden, die überwiegend im Internet abstimmten, sprachen sich 71 Prozent dafür aus, den Wochenmarkt in der Fußgängerzone zu belassen.

62 Prozent der Einzelhändler sprachen sich ebenfalls für eine Beibehaltung des jetzigen Standortes aus. Zu Beginn des Wochenmarktes in der Fußgängerzone hatte es hier Kritik an der Platzierung der Marktstände (etwa vor den Schaufenstern der Händler) gegeben. Allerdings sprachen nach Angaben der Stadt später Einzelhändler auch davon, dass sie ihren Umsatz durch den Markt hätten steigern können.

Bei den Markthändlern sprachen sich 67 Prozent für einen Verbleib in der Fußgängerzone aus. 38 wurden gefragt, 36 haben geantwortet.
Wegen der Umgestaltung des Altstadtmarktes mussten die Markthändler mit ihren Ständen und Verkaufswagen im Frühjahr 2016 in die Fußgängerzone umziehen.

Stadtverwaltung und EUV haben jetzt rund vier Wochen Zeit, um unter Berücksichtigung der gesammelten Daten einen Vorschlag zu erarbeiten, der in den politischen Gremien beraten und entschieden werden muss − zunächst in der Sitzung des Betriebsausschusses 1 Anfang März.

"Das wird eine spannende und herausfordernde Aufgabe", sind sich Bürgermeister Rajko Kravanja und EUV-Chef Michael Werner einig. Sie müssen in den kommenden Wochen vorschlagen, wie der Wochenmarkt in der Altstadt in Zukunft aussehen soll.

Möglich sind verschiedene Varianten. So ist beispielsweise die Idee, den Wochenmarkt dienstags und donnerstags in der Fußgängerzone, samstags aber auf dem Marktplatz stattfinden zu lassen, noch nicht vom Tisch, betonte Werner auf Nachfrage.

Denkbar sei auch die Einbeziehung des neu entstandenen "Boulevards" entlang der Häuserzeile von der Galerie bis zur Bank, der ja auch für sonstige Veranstaltungen zur Verfügung stehen soll.
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