Internet: Telekom hat Ausbau der Breitbandversorgung beendet

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Etwa 32.000 Castrop-Rauxeler Haushalte können jetzt mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) im Internet surfen. Seit Montag (16. März) ist der Ausbau der Breitbandversorgung durch die Telekom abgeschlossen und das neue Glasfasernetz eingeschaltet. Damit gehört Castrop-Rauxel neben Recklinghausen und Waltrop zu den ersten drei Städten im Kreis, in denen dies möglich ist.

Das schnelle Internet gilt aber nur für das Stadtgebiet mit der Vorwahl 02305, nicht für die Vorwahl 02367, was am Dienstag (17. März) im Ausschuss für Wirtschaftsentwicklung für Nachfragen sorgte. Wann und was könne man für die Bürger und Unternehmer in Henrichenburg tun, damit auch sie eine schnellere Datenverbindung erhalten, wollten Jan Cornely (CDU) und Udo Behrens­pöhler (SPD) wissen.
Im Bereich 02367 sei in den kommenden Jahren kein Ausbau geplant, erläuterte Frank Neiling, Breitbandbeauftragter der Telekom. „Dort gibt es eine zu geringe Bevölkerungsdichte, so dass es nicht wirtschaftlich wäre, das Netz auszubauen.“
Neiling verwies allerdings darauf, dass im Ortskern von Henrichenburg eine Vermittlungseinrichtung der Telekom stehe, in deren Umkreis die Bewohner ebenfalls vom schnelleren Internet (bis zu 50 MBit/s) profitierten. Für die Bürger, die weiter entfernt wohnen, empfahl er, sich nach individuellen Lösungen zu erkundigen, wie etwa einem Hybrid-Router, mit dem sowohl Mobilfunk als auch Festnetz eingefangen werden können.
Insgesamt habe die Telekom 107 neue Verteilerschränke in Castrop-Rauxel aufgestellt und 60 Kilometer Glasfaserkabel verlegt, so Neiling. Damit könnten sowohl die Kunden der Telekom als auch die Kunden anderer Anbieter nun mit bis zu 100 MBit/s surfen. „Automatisch passiert allerdings nichts. Man muss mit seinem Anbieter sprechen“, betonte Neiling. Im Schnitt seien die Castrop-Rauxeler vorher mit sechs bis 16 MBit/s unterwegs gewesen.
Um über das neue Angebot zu informieren, wird die Telekom in den nächsten Tagen Postwurfsendungen verschicken. „Außerdem wird es in einigen Bereichen Besuche von Tür zu Tür gegeben, weil wir nicht bei jedem Kunden die Erlaubnis haben anzurufen“, so Neiling.
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