„Schätze bergen“, statt Defizite suchen – Individuelle Leistungsdokumentation an der Maria-Montessori-Schule

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Die Schüler arbeiten an sogenannten "Schatzbüchern". (Foto: Privat)
Dorsten: Maria-Montessori-Schule |

In den meisten Schulen gab es vor einigen Wochen Halbjahreszeugnisse und momentan laufen die Anmeldungen an den weiterführenden Schulen. Für viele Schüler und Eltern eine äußerst spannende Zeit. Die Maria-Montessori-Grundschule Dorsten versucht an dieser Stelle sowohl den Schülern als auch den Eltern den Druck zu nehmen.



Die private Grundschule setzt auf kontinuierliche Leistungsdokumentation statt Überprüfung durch Arbeiten und Notengebung. „Unsere Schüler wissen woran und wofür sie arbeiten und die Eltern haben jederzeit die Möglichkeit den Lernstand ihrer Kinder einzusehen“, so Sandra Grimm-Jandewerth, pädagogische Schulleiterin. Möglich machen dies, die während mehrtägiger pädagogischer Konferenzen entstandenen Schatzbücher. Diese dokumentieren den individuellen Lernweg und Lernstand jedes einzelnen Kindes. Den Schülern wird klar aufgezeigt, welche Schatzinsel – gemeint ist vom Lehrplan vorgegebener Lernstoff - sie erobern müssen. In Fotos und Texten dokumentieren die Lernbegleiter dann, welche Schritte die Eroberer wann gemacht haben.

Dass die Maria-Montessori-Schule mit ihrem Konzept richtig liegt, zeigt nicht nur eine zufriedene Eltern- und Schülerschaft. Lehrmittelverlage haben auch Interesse an dem Thema bekundet und verfolgen die Idee, sodass bald eventuell auch andere Schulen von einem solchen Konzept profitieren könnten.
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