Klangvokal-Festival präsentiert Musik zwischen den Welten

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Das neue Programm des Musikfestivals Klangvokal stellten vor (v.l.): Margarete Helfen, Festivalleiter Torsten Mosgraber, Gerd Hewing, Kulturdezernent Jörg Stüdemann und Uwe Samulewicz von der Sparkasse Dortmund. (Foto: Schmitz)
 
Die deutsche Starsopranistin Simone Kermes singt am 11. Juni. (Foto: Veranstalter)

Klangvokal geht in das siebte Jahr. Das Gesangs-Festival baut in diesem Jahr Brücken zwischen den Musikkulturen aus vier Kontinenten. Topkünstler aus 20 Ländern sorgen für einen lebendigen Dialog zwischen den Kulturen.

Bei 22 Konzerten in neun Spielstätten der Innenstadt präsentieren sie musikalische Highlights aus dem 5. Jahrhundert bis in unsere Zeit. Vom 29. Mai bis zum 28. Juni bietet das Festival mit 15 Eigenveranstaltungen unter dem Thema „Zwischen den Welten“ wieder einen Monat lang erlesene Konzerte mit Oper, Chor-, Welt- und Popmusik jenseits des „Standard“-Repertoires.

Herausragende Künstler live erleben

Das internationale Musikfestival für Vokalmusik aller Genres führt herausragende Künstler aus aller Welt nach Dortmund und trägt mit zahlreichen Entdeckungen und Erstaufführungen neue musikalische Impulse in die Region. Dabei bleiben die Preise auch in diesem Jahr wieder moderat: Die Mehrzahl der Eintrittskarten kostet unter 30 Euro, und bereits ab 9 Euro ist ein Besuch bei Klangvokal möglich.

Reise durch 1500 Jahre Musikgeschichte

Die hochkarätigen Künstler aus 20 Ländern legen bei ihrer Reise durch 1500 Jahre Musikgeschichte eindrucksvoll Zeugnis ab von der Faszination und Kraft der Vokalmusik. Dabei setzt das Festival auch in diesem Jahr
auf aufregende Entdeckungen aus aller Welt – und zeigt sie in Eigenproduktionen, internationalen Koproduktionen oder als
Deutschland-Premieren.
Ein großes Anliegen ist Festivaldirektor Torsten Mosgraber der Bezug des Festival-Programms zu gesellschaftlich aktuellen Themen: „Gerade in einer Zeit kriegerischer Auseinandersetzungen gilt es, Brücken zwischen den Kulturen zu bauen und dafür Sorge zu tragen, dass wir uns gegenüber Menschen aus anderen Kulturen öffnen“. Traditionell sind die Festival-Veranstaltungen thematisch eingebunden. Das diesjährige Thema „Zwischen den Welten“ steht insbesondere für den Dialog zwischen den Kulturen, aber auch für den musikalischen Dialog zwischen den verschiedenen Musikgenres.

Sängerin des Jahres

Zu erleben sind u. a. die deutsche Starsopranistin Simone Kermes (11. Juni) sowie die „Sängerin des Jahres“ in Italien, Maria Agresta, sowie Tenor Giorgio Berrugi bei der Operngala im Westfalenpark (28. Juni). Ein Zyklus feiert die Musik des Barock mit Musik aus Frankreich, Italien und Spanien. Beteiligt sind das Ensemble Correspondances aus Frankreich (5. Juni), die italienischen Ensembles Accademia Bizantina mit Ann Hallenberg (19. Juni) und Concerto Italiano unter Rinaldo Alessandrini (27. Juni) sowie das spanische Ensemble Al Ayre Español mit der Sopranistin Raquel Andueza (21. Juni).

Große Chorlandschaft im Fokus

Der britische Dirigent Wayne Marshall führt ein internationales Ensemble an, das bei einer American Night Auszüge aus Gershwins „Porgy and Bess“ und Bernsteins „West Side Story“ präsentiert (31. Mai). Das weltweit gefeierte britische A-cappella-Ensemble The Tallis Scholars brilliert mit Musik der Renaissance und des estischen Komponisten Arvo Pärt (7. Juni).
Lieder aus Kurdistan erklingen im Konzert mit der türkischen Gesangsikone Aynur Doğund dem iranischen Virtuosen Kayhan Kalhor (27. Juni), bei Musik aus dem Iran und Syrien trifft das korsische Ensemble A Filetta auf die libanesische Sängerin Fadia Tomb El-Hage.

Start mit armenischer Musik

Eröffnet wird das Festival mit Musik aus Armenien: Der armenische Jazzpianist Tigran erarbeitet ein Programm mit Vokalmusik vom 5. Jahrhundert bis heute, bei dem der Yerevan Chamber Choir auf den Kammerchor der TU Dortmund trifft.Am 20. Juni steht wie in den Vorjahren die reiche Dortmunder Chorlandschaft im Mittelpunkt: Beim Fest der Chöre sind wieder rund 130 Ensembles mit rund 4000 Sängerinnen und Sängern beteiligt. Weitere Informationen rund um das Festival finden sich
unter: www.klangvokal-dortmund.de.
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