Lernferien machen Lust auf Traumjob

Anzeige
Morgens lernen, nachmittags kochen, aber auf Englisch. Spaß hatten jetzt eine Woche lang zehn Grundschüler und 16 Stipendiaten in den Ferien in der Schule am Westpark. Hier erlebten sie, warum Lernen sich lohnt und entwickelten auch Ideen für ganz neue Traumberufe. (Foto: Schmitz)

In den Ferien freiwillig zur Schule gehen? Das machten 16 Stipendiaten des Diesterweg-Stipendiums und zehn Kinder aus acht Projekt-Grundschulen.

Bei dem Projekt in der ehemaligen Hauptschule am Westpark drehte sich alles um „Traumberufe“. Vormittags wurde Deutsch und Mathe gelernt, nachmittags lernten die Kinder spielerisch die Welt der Erwachsenen kennen. Ob sie forschen, gärtnern oder Bewerbungen schreiben: die Schüler setzen sich mit ihren Stärken und Berufsfeldern auseinander, überlegen, was zu ihnen passt.

Auch lernen, mutig zu sein

Charlotte Frey, Pädagogische Leiterin von climb, freut sich über die Lernfreude der Kinder: „Wir fördern Kompetenzen, die für erfolgreiche Bildungswege entscheidend sein können - Mut und Teamfähigkeit, zum Beispiel! Das tun wir bei den Stipendiaten, die schon so viel Potenzial mitbringen, besonders gern.“
Sprachliche und soziale Gründe machen es Eltern manchmal schwer, ihre Kinder so zu fördern, wie sie es eigentlich wollen.

Familien stärken

Hier setzt das Stipendium an und stärkt die Kinder und ihre Eltern gemeinsam mit schulergänzenden Aktivitäten. So stehen zum Beispiel „Akademietage“ im KitzDo im mondo mio!, auf dem Lernbauernhof und in der Jugendverkehrsschule auf dem Programm wie Theaterbesuche, Ausflüge zu Büchereien, Museen, in die TU und in den Kletterwald. Die Lernferien sind Teil des Unterstützungskonzepts.

Von der Grund- in die Nächste Schule

Hier geht es um eine gezielte Vorbereitung auf den Übergang in die weiterführende Schule. Fünf Stipendiatenkinder setzen ihre Schullaufbahn auf einer Realschule fort und elf Stipendiaten wechseln auf ein Gymnasium. Dann beginnt die zweite Phase des Stipendiums.

Mehr Bildungsgerechtigkeit

Als Leiterin des Fachbereichs Schule ist Martina Raddatz-Nowack zuversichtlich, dass sich die positiven Erfahrungen fortsetzen werden: „Wir sind auf großes Interesse und Unterstützung gestoßen. Als ganz wichtig hat sich die gute Zusammenarbeit mit den Schulen erwiesen. Ich hoffe, dass wir auch die weiterführenden Schulen überzeugen können, dass dieses Familien-Bildungsstipendium einen Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit leisten kann.“

Das Diesterweg-Stipendium

Dortmund ist einer von neun Standorten. Das Stipendium wurde von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft entwickelt und wird von der Heinz Nixdorf Stiftung gefördert. Es ist bundesweit das erste Familien-Bildungsstipendium, das Kinder mit besonderem Potential beim Übergang in die weiterführende Schule begleitet und dabei die Familie mitnimmt.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.