CDU feiert Wahlsieg mit der FDP

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Das war die Reaktion der CDU nach der ersten Hochrechnung am Wahlabend im Rathaus. (Foto: Schmitz)

Das vorläufige Ergebnis der Landtagswahl beschert der SPD in Dortmund bei den Erststimmen 40,4 Prozent, der CDU 28,4, der FDP 7,7 den Grünen 7, der Linken 6,9 und der AfD 5,9 Prozent. Mit über 62 Prozent locke die Landtagswahl mehr Wähler an die Urnen in den 386 Wahllokalen, als die Landtagswahl 2012 (56%).

Die Herzkammer der Sozialdemokraten blutet. Zwar konnte die Dortmunder SPD die meisten Wählerstimmen in Dortmund für sich verbuchen, doch sinkt der Zuspruch um rund 8,8 Prozentpunkte bei den Erststimmen im Vergleich zur Landtagswahl 2012. Und auch die Grünen büßen rund 4 Prozentpunkte ein.

Die CDU schneidet eine Torte an

Landesweit feiert die CDU den Wahlsieg und auch die Dortmunder CDU freut sich über einen Zuwachs an rund 6,5 Prozentpunkten bei den Wählerstimmen, die FDP legte um über 4 Prozentpunkte zu.
Bei den Zweitstimmen sammelte die SPD fast 37 Prozent der Stimmen in Dortmund, gefolgt von der CDU mit 24.3 Prozent, 10,3 bei der FDP und 7,3 Prozent bei den Grünen. Die Linken wählten 6,7 die AfD 8,2 Prozent. Bei der Wahl wurde die FDP drittstärkste Kraft in Dortmund. 10,3 Prozent der Zweitstimmen sie. Das sind 4,1 Prozentpunkte mehr als 2012. Die Piraten verloren 7,6 Prozentpunkte und kommen somit auf nur auf 1,3 Prozent.

SPD-Kandidaten holen Mandate direkt

Landtagsabgeordneter Armin Jahl (SPD) konnte mit 39.9 Prozent bei den Zweitstimmen wieder seinen Wahlkreis, zu dem auch die Innenstadt-West zählt, verteidigen. Hier erzielten Uwe Wallrabe (CDU) 23,9 Prozent, Noltemeyer (Grüne) 9,2 Prozent, Peter Bonhof (AfD) 8,4 Prozent, Ingo Meyer (Die Linke) 8,3 Prozent und Prof. Dr. Oliver Kayser FDP 6,8 Prozent.

Anja Butschkau folgt Guntram Schneider

Im Wahlkreis 112, zu dem auch die Innenstadt-Ost und Nordstadt gehören folgt Volkan Baran (SPD) Gerda Kieninger, die nicht mehr antrat, in den Landtag mit 39,1 Prozent bei den Erststimmen. CDU-Kandidat Magnus Espeloer holte 27 Prozent, Bernert Leushacke (Die Linke) 8,9 Prozent, Ulrich Langhorst 8,8 und Frieder Löhrer (FDP) 7,9 Prozent. Nadja Lüders verteidigte ihr Landtagsmandat und ihre SPD-Parteikollegin Anja Butschkau tritt in Düsseldorf die Nachfolge von Guntram Schneider an.
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