Eine-Welt-Familientag: "Gerechtigkeit ist keine Ansichtssache" - Fairtrade im Westfalenpark

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Insgesamt 827 Millionen Euro gaben Verbraucher und Verbraucherinnen 2014 für Fairtrade-Waren aus, 173 Millionen mehr als im Vorjahr. Ein Plus von 26 Prozent. (Foto: Carsten Klink, Dortmund)
Dortmund: Westfalenpark |

Bei sonnigem aber nicht minder windigem Sommerwetter fand am Sonntag der erste Eine-Welt-Familientag im Dortmunder Westfalenpark statt. Unter dem Motto "Fairstehen, fairbessern, fairbinden" veranstaltete das äußerst agile Informationszentrum 3. Welt und das Agenda-Büro der Stadt Dortmund viele Attraktionen und Informationen rund um die Themenbereiche Fairer Handel, Klima- und Ressourcenschutz sowie Ernährung.

Zahlreiche Organisationen und Vereine nutzten die Gelegenheit um auf ihre Projekte aufmerksam zu machen. An den vier Ständen der Weltläden aus Asseln, Brackel, Sölde und Aplerbeck konnte man in einer umfangreichen Auswahl des sonst noch reichhaltigeren Angebotes stöbern. Die Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken boten die Möglichkeit Kaffeebohnen selber zu rösten und zu mahlen. Greenpeace thematisierte den Umgang mit unserer Kleidung. Ob immer neu gekauft werden muss oder ob man auch tauschen könnte war eine der Fragestellungen. Greenpeace sammelte auch Unterschriften gegen das TTIP-Freihandelsabkommen zwischen der USA und der EU. Derweil sind europaweit fast 2.000.000 Unterschriften von verschiedenen Organisationen zusammengetragen worden.

Die Solidarische Landwirtschaft Dortmund (Solawi e.V.) stellte am Stand des Lernbauernhofes von Geograph und Bauer Elmar Schulte-Tigges ihr Konzept einer gerechteren Landwirtschaft vor, die die Kultur- und Naturlandschaften pflegt. Die Kinder konnten auch verschiedene Fellarten von Bauernhoftieren erraten. Am Stand der Fairen Kita, einem Projekt des Informationszentrums 3. Welt, konnte man sich über den Fairtradeansatz bei den Kleinsten informieren. Die Kleinen wiederum konnten Perlenketten und recycelte Geldbörsen basteln oder mit Blütenfarben malen.

Insgesamt ein gelungener Tag des Fairen Handels und des alternativen Wirtschaftens.
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