Über 7000 Kinder in 102 Fabido-Kitas wären vom unbefristeten Streik betroffen

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Nicht nur Kita-Kinder an der Humboldtstraße, über 7000 Kinder in Dortmund wären vom Streik betroffen. (Foto: Archiv/ Schmitz)

Noch steht nicht fest, ob die Erzieherinnen und Sozialarbeiter in einen unbefristeten Streik gehen. Stimmen drei Viertel in der Abstimmung der Gewerkschaft dafür, sind stadtweit rund 7000 Familien betroffen.

Da es keine Einigung in den Verhandlungen mit den kommunalen Arbeitgebern gab, könnten die Eltern am Ende der nächsten Woche vor verschlossenen Kita-Türen stehen. Die Erzieher fordern eine höheren Eingruppierung.

Stadt plant geöffnete Bedarfs-Kitas

„Unser Wunsch ist, im Idealfall in jedem Stadtbezirk im Falle eines Streiks eine Bedarfs-Kita anzubieten“, sagt Stadtsprecher Michael Meinders. Doch dies sei noch nicht spruchreif, da es nur in Absprache mit der Gewerkschaft umgesetzt werden kann. Die 102 Fabido-Kitas bieten 7070 Plätze für Kinder von sechs Wochen bis zu sechs Jahren. Im Streikfall will Fabido für Eltern eine Hotline einrichten.
In Dortmund werden nun seit Dienstag, den 28. April die Be­schäftigten in den Sozial- und Erziehungsdienstberufen städtischer Einrichtungen an die Wahlurne gerufen, um mit ihrer Stimme zu erklären, ob sie bereit sind, für die Durchsetzung ihrer berechtigten Forderung in den Streik zu tre­ten.

Ver.di will Eltern informieren

Aber wie geht es dann nach der Urabstimmung weiter? Darüber möchte der Fachbereich Gemeinden der Gewerkschaft ver.di in einer ersten Elternversammlung die von den Folgen des Erzwingungsstreiks betroffenen Eltern informieren.
Die erste Elternversammlung findet am Dienstag, den 5. Mai um 18.30 Uhr im Gartensaal des Fritz-Henßler- Hauses in Dortmund, Geschwister-Scholl-Str. 33-37 statt.
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