Inszeniertes Schwimm-Rennen

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Max Mral (l.) und Erik Steinhagen (r.) beim Einmarsch ins Finale des Elimination Race.
 
Licht-Stimmung beim Elimination Race der Swim Race Days Dortmund.
Dortmund: Südbad |

SV Westfalen begeistert mit den neuen Swim Race Days.

In der Schwimmhalle erlischt das Deckenlicht, auf jeden der acht Startblöcke leuchtet ein Spot, flackernd – mal in grün, mal in weiß. Das inszenierte Ausscheidungsrennen am Samstagabend im Dortmunder Südbad war der Höhepunkt der ersten Swim Race Days des SV Westfalen.
Acht Schwimmerinnen und acht Schwimmer haben sich mittags über die 200 Meter Lagen für das sogenannte Elimination Race qualifiziert. Sie durften unter Beifall im Scheinwerfer-Licht auf die Startbrücke einmarschieren. Vier 50 Meter-Rennen in vier verschiedenen Lagen hatten sie vor sich – wenn sie bis zum Ende durchhielten, denn in jedem Lauf schieden zwei Schwimmerinnen und Schwimmer aus. Das Los hat den Dortmunder Max Mral gerettet, denn mit dem Brust-Rennen hatte er direkt zu Beginn seine schwächste Lage. Er kam mit nur vier Zehntel-Sekunden als Sechster in das Viertelfinale während sein direkter Konkurrent Erik Steinhagen als Brust-Schwimmer seine Kräfte sparen konnte. Über die folgenden 50 Meter Schmetterling blieb Mral kurz hinter Steinhagen und überholte danach in Rücken. Erik Steinhagen konnte sich knapp für das Finale qualifizieren, sodass die beiden Dortmunder ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die beliebte Medaille im Stadtumriss und das Preisgeld von 100 Euro über 50 Meter Freistil boten. Als Freistil-Spezialist ließ Max Mral keine Schwäche zu und siegte!
Bei den Frauen schlug Julia Leidgebel auf den ersten 50 Meter Brust als zweite an, war bei den übrigen Strecken aber immer eine Fingerspitze schneller als ihre Konkurrentinnen. Im Finale schwamm sie gegen ihre Vereinskameradin Mandy Blum, womit auch das weibliche Elimination Race in Dortmunder Hände lag.

Spende für sauberes Trinkwasser


Das Orga-Team vom SV Westfalen wollte die Stimmung kontinuierlich hoch halten, denn die neue Veranstaltung soll sich rumsprechen, sodass sie in den nächsten Jahren ein fester Bestandteil in den Wettkampf-Kalendern vieler Vereine wird. Durch die Einführung von Kinder-Finals war vormittags eine ausgelassene Stimmung in der Halle, denn viele Nachwuchsschwimmer standen zum ersten Mal im Mittelpunkt eines Wettkampfes – von dem Beckenrand und der gefüllten Tribüne wurde lautstark angefeuert und das kam bei Eltern und Aktiven gut an. Gejubel gab es auch Sonntagvormittag als BVB-Star Neven Subotic vorbeikam und erklärte, welch ein Luxus es ist, in sauberem Wasser schwimmen zu können. Insgesamt 600 Euro spendete der SV Westfalen von den Meldegeldern an die Neven Subotic Stiftung. „Damit habt ihr zwölf Kindern den Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglicht“, bedankte sich Subotic bei den Gästen im Südbad.

Am Sonntagnachmittag kam Ursula Happe, Olympia-Siegerin von 1956, und übergab den ihr gewidmeten Pokal an die beste Brustschwimmerin und an den besten Brustschwimmer. Sarah Hähnel von der SG Bergisch Land und Erik Steinhagen von der SG Dortmund waren die Schnellsten über 50, 100 und 200 Meter Brust.
Auch bei der besten Einzelleistung gewann Erik Steinhagen. Die beste weibliche Einzelleistung erreichte Katharina Stember von der SG Lünen. Den Mannschaftspokal durfte der TPSK Köln mit nachhause nehmen.

Im Fotowettbewerb, der über den Hashtag #rockthepool ausgetragen wurde, gewann Kim Illmer von der SG Gelsenkirchen zwei Eintrittskarten für das Deutsche Fußballmuseum. Die besten Einsendungen können auf der Internetseite www.swimracedays.com angeschaut werden.
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