Beim Workshop "Hellweg 2020" sollen Ideen gesammelt werden für Überplanung des Brackeler Ortskerns

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Lkw, Pkw und ÖPNV zwängen sich durch den Brackeler Ortskern. Zu Lasten der schwächeren Verkehrsteilnehmer. Beim Workshop zur Überplanung des Brackeler Ortskerns mit Hellweg, Leni-Rommel- und Flughafenstraße können alle ihre Vorschläge einbringen. (Foto: Günther Schmitz)

Die Bezirksvertretung (BV) Brackel hat den Antrag des Brackeler Gewerbevereins zu ihrem Beschluss gemacht: Der Hellweg und die angrenzenden Bereiche von Flughafen- und Leni-Rommel-Straße in Brackel sollen überplant werden.

Ziel ist eine deutliche Reduzierung der Geschwindigkeit und damit ein besserer Schutz der „schwachen“ Verkehrsteilnehmer: Fußgänger, Radfahrer, Menschen mit Rollatoren oder Kinderwagen, radfahrende Kinder auf den Gehwegen. Insgesamt soll dadurch die Aufenthaltsqualität im Ortskern deutlich verbessert werden.

"Wer es eilig hat, kann die L663n befahren - eine Alternative existiert also bereits. Doch sie hat sich bislang nicht in der Weise im Ortskern ausgewirkt, wie es möglich wäre. Entlastet wurde vielmehr die Hannöversche Straße, viele Autofahrer bleiben dem Hellweg jedoch treu", beschreibt Brackels Bezirksbürgermeister Karl-Heinz Czierpka die Situation: "Ein Grund ist sicher das Ende der Straße in Asseln, für manche lohnt sich der Schwenk in den Norden nicht, da bleibt man dann lieber gleich auf dem Hellweg. Zeitlich tut sich da nicht viel, doch genau das soll sich ändern. Eine besondere Fragestellung muss zusätzlich bearbeitet werden: Kann es durch Sofortmaßnahmen jenseits aufwändiger Planungen schnell erste Veränderungen geben?"

Diskussionsrunde am 4. März geplant

Es gibt bereits viele Vorstellungen und Vorschläge für den "Hellweg 2020“. Und darüber wollen Politik und Planungsverwaltung mit der Brackeler Bürgerschaft diskutieren. Welche Ideen gibt es, welche Probleme könnten entstehen? Das wollen alle zusammen bei einem Workshop am Samstag, 4. März, in Brackel herausfinden. Ab 10 Uhr werden die Pläne gewälzt, verschiedene Möglichkeiten untersucht und natürlich auch betrachtet, wie sich ein beruhigter Hellweg auf die Nebenstraßen auswirken würde.

Wichtig: Es werden keine Beschlüsse gefasst; es soll eine erste Sammlung von Ideen entstehen. Bezirksbürgermeister Karl-Heinz Czierpka: „Wir wollen von der Ortskenntnis der Brackeler profitieren, keiner kennt die Straße besser als jene, die sich hier jeden Tag bewegen.“ Darum kann jeder mitmachen.

Anmeldungen bis zum 17. Februar erbeten

Anmeldungen sind bis zum 17. Februar per E-Mail über die Bezirksverwaltungsstelle Brackel unter der Mail-Adresse bvst-brackel@dortmund.de möglich. Notwendig sind Name und komplette Anschrift, außerdem sollte jeder Interessent in ein oder zwei Sätzen beschreiben, wie er sich den „neuen" Hellweg vorstellt und was nach seiner Meinung auf keinen Fall passieren darf. Der Workshop wird moderiert und findet am 4. März von 10 bis 16 Uhr statt. Alle Teilnehmer werden rechtzeitig per E-Mail benachrichtigt.
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