Fleisch: "Kilo Hack für 3,40 Euro ist pervers"

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(Foto: Carsten Klink, Dortmund)

"Kilo Hack für 3,40 Euro ist pervers", so Nicole Maisch, Sprecherin der Grünen für Tierschutz und Verbraucherpolitik. Die Grünen sind mal wieder schwer über den niedrigen Fleischpreis empört. Dies durchaus zu Recht.

Die Grünen raten den Verbrauchern "ihren Fleischkonsum zu hinterfragen". Des Weiteren müssten die Preise für Fleischprodukte die soziale und ökologische Wirklichkeit widerspiegeln. Zumindest bei der sozialen Wirklichkeit tun sie dies doch auch.

Der von den Grünen als pervers bezeichnete niedrige Fleischpreis spiegelt doch letztlich nur die durch die rot-grüne Agenda 2010 ermöglichten prekären, schlecht bezahlten und unsicheren Jobs in der Fleischindustrie wider. Diese Arbeitsbedingungen sind nämlich auch pervers. Ebenso sind die befristeten Arbeitsverträge, die Leiharbeit und die Werkverträge pervers. Der europaweit größte Niedriglohnsektor in Deutschland ist pervers.

Fleisch muss teurer werden durch eine vernünftige Bezahlung dieser -im wahrsten Sinne des Wortes- Knochenarbeit. Generell muss Arbeit in Deutschland wieder besser bezahlt werden.

Es ist ein Witz, dass Einkommen durch Arbeit höher besteuert wird als leistungsloses Einkommen aus Kapitalerträgen.
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