Niedriglohnsektor

Beiträge zum Thema Niedriglohnsektor

Politik
"Wer die tatsächliche Arbeitslosigkeit erfassen will, muss ehrlich rechnen.", fordert der Fraktionsvorsitzende Utz Kowalewski (DIE LINKE).

Geschönte Arbeitslosenzahlen
Tatsächliche Arbeitslosigkeit bei 13,4 Prozent: "Zeit zu handeln statt zu tricksen"

Dank der Herbstbelebung ist die Arbeitslosenquote im Oktober 2018 in Dortmund zum ersten Mal seit 1981 auf unter 10 Prozent gesunken. Mit 30.731 Arbeitssuchenden liegt die nun allseits bejubelte Arbeitslosenquote bei 9,8 Prozent. Die Fraktion DIE LINKE und Piraten jubelt nicht. Der Fraktionsvorsitzende Utz Kowalewski (DIE LINKE) erklärt warum: "Schlechte Meldungen möchte niemand hören. Aber es bleibt dabei, dass die sinkenden Arbeitslosenzahlen letztlich mit dem größten Niedriglohnsektor...

  • Dortmund-City
  • 06.11.18
Politik

Unwürdiges Jubiläum

25 Jahre Tafeln in Deutschland, einem der reichsten Länder der Welt. Nun, wenn das mal kein Grund zum Feiern ist. Dieser Eindruck drängte sich mir auf, als eine Nachrichtenmoderatorin im ZDF einen Beitrag zu diesem fragwürdigen Jubiläum ankündigte. Selten fand ich den Gesichtsausdruck zu einer Anmoderation deplatzierter. Die Not in diesem Land ist in den vergangenen Jahren tatsächlich so sehr angewachsen, dass an den Essensausgaben ein regelrechter Verdrängungswettbewerb stattfindet. Gut...

  • Herne
  • 25.02.18
  •  2
Politik
2 Bilder

Deutschland, deine Sklaven

Deutschlands Wirtschaft wächst, die Arbeitslosenzahl schrumpft, die Lohnsummen steigen: «Der großen Mehrheit unserer Bürgerinnen und Bürger ging es noch nie so gut wie heute», Mit dieser Kernbotschaft betreibt die CDU Wahlkampf. Die SPD jubiliert in der Präambel ihres Wahlprogramms mit: «Hier arbeiten motivierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, ebenso wie selbstbewusste Gewerkschaften und erfolgreiche Unternehmen in einer starken sozialen Marktwirtschaft zusammen.» Die Fakten stimmen, doch...

  • Oberhausen
  • 03.09.17
Politik

Die Arroganz der Macht

Die Arroganz der Macht entlarvt sich mitunter in wenigen Worten: "Wenn Sie was ordentliches gelernt haben, dann brauchen Sie keine drei Minijobs." Dieser bemerkenswert dumme Satz, über den Nachrichtendienst Twitter verbreitet, fliegt dem CDU-Generalsekretär Peter Tauber seit gestern völlig zu Recht um die Ohren. Dieser Satz ist nicht zuletzt ein Schlag ins Gesicht all der Menschen, die trotz einer Berufsausbildung nur noch auf dem Niedriglohnsektor beschäftigt werden. Betroffen sind...

  • Herne
  • 04.07.17
  •  5
  •  2
Politik
"Sauberer Lohn fürs Saubermachen, raus aus dem Niedriglohn und endlich ein Weihnachtsgeld!", fordert Petra Vogel, die Vorsitzende der Fachgruppe Gebäudereinigung Bochum/Dortmund der IG BAU für die Beschäftigten.
7 Bilder

Internationaler Tag der Gebäudereinigung: Einen Euro mehr fürs Saubermachen

Im Rahmen des Internationalen Tag der Gebäudereinigung am 15.Juni 2017 forderte die Industriegewerkschaft Bau, Agrar, Umwelt (IG BAU) bei ihrer Kundgebung an der Reinoldikirche in der Innenstadt von Dortmund faire Arbeits- und Lohnbedingungen und mehr Anerkennung für die Beschäftigten der Branche. "Wir wollen raus aus dem Niedriglohn. Gebäudereinigung ist ein Handwerk. Für gute Qualität und Zuverlässigkeit sind die Kunden der Reinigungsfirmen bereit, auch einen vernünftigen Preis zu...

  • Dortmund-City
  • 29.06.17
Politik
Carsten Klink, Fraktion DIE LINKE & PIRATEN

Kritischer Blick auf die Beschäftigungszahlen

Die Fraktion DIE LINKE & PIRATEN sieht die Meldungen über die angeblich positive Entwicklung der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Menschen in Dortmund kritisch. Zum Stichtag 31. Dezember 2015 waren in Dortmund 222.558 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Im Vergleich zum Jahresende 2014 ergibt sich somit ein Plus von 2,7 Prozent oder 5.849 Beschäftigungsverhältnissen. „Natürlich ist es erfreulich, wenn diese Zahl grundsätzlich zunimmt. Nur nimmt diese verstärkt in...

  • Dortmund-City
  • 18.07.16
  •  1
Politik
Das geplante Gesetz zum Mißbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen aus dem Bundesministerium von Frau Andrea Nahles (SPD) wird kritisch gesehen.
2 Bilder

Leiharbeit und Werkverträge bleiben Lohndumpinginstrumente

"Wenn Arbeitgeber und CDU/CSU die Einigung bei Leiharbeit und Werkverträgen feiern, kann man sich schnell ausrechnen, wer das Nachsehen hat: die betroffenen Beschäftigten. Für diese gibt es zwei zentrale Verschlechterungen", sagt die Bundestagsabgeordnete Jutta Krellmann, Sprecherin für Arbeit und Mitbestimmung der Fraktion DIE LINKE, angesichts der Verlautbarungen der Arbeitgeberverbände zum Gesetzentwurf der Regierungskoalition zu Leiharbeit und Werkverträgen. Der DGB begrüßt zwar, dass...

  • Dortmund-Ost
  • 14.05.16
Politik

Die wirtschaftsradikale AfD: Gegen Mindestlohn & Steuerprivilegien für Sonn-, Nacht- & Feiertagsarbeit - Für Leiharbeit & Werkverträge - AfD eine Partei der Reichen

Die AfD versucht den Anschein zu erwecken, sie sei Anwalt der Benachteiligten und der kleinen Leute? Ein Blick auf die wirtschaftlichen Forderungen der Partei lässt keine Zweifel zu: Nein, das ist sie nicht. Sie vertritt die Reichen – jene, die sie "Leistungsträger" nennt. Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry lehnt den Mindestlohn ab. Er sei "neosozialistisch" und ein "Job-Killer", ein Ausfluss "realitätsferner Sozialromantik", schimpfte Unternehmerin Petry. Geringqualifizierten und...

  • Dortmund-Ost
  • 07.03.16
Politik

Fleisch: "Kilo Hack für 3,40 Euro ist pervers"

"Kilo Hack für 3,40 Euro ist pervers", so Nicole Maisch, Sprecherin der Grünen für Tierschutz und Verbraucherpolitik. Die Grünen sind mal wieder schwer über den niedrigen Fleischpreis empört. Dies durchaus zu Recht. Die Grünen raten den Verbrauchern "ihren Fleischkonsum zu hinterfragen". Des Weiteren müssten die Preise für Fleischprodukte die soziale und ökologische Wirklichkeit widerspiegeln. Zumindest bei der sozialen Wirklichkeit tun sie dies doch auch. Der von den Grünen als pervers...

  • Dortmund-Ost
  • 10.02.16
Politik
Carsten Klink

Linke & Piraten: Beschäftigtenzahl wächst größtenteils im Niedriglohnsektor

Die Fraktion DIE LINKE & PIRATEN begrüßt, dass die Beschäftigtenzahlen in Dortmund gestiegen sind. Allerdings weist die Fraktion daraufhin, dass die stärksten Zuwächse in den Bereichen Lagerwirtschaft, Gastronomie und Sozialwesen in der Regel durch den Niedriglohnsektor geprägt seien. „Was nützt eine Beschäftigung mit prekärer Bezahlung, von der man kaum leben kann und die eine Rente auf Mindestsicherungsniveau zementiert?", fragt Carsten Klink, der finanzpolitische Sprecher der Fraktion...

  • Dortmund-City
  • 26.01.16
Politik

10 Jahre Hartz IV - kommunalpolitisches Frühstück von "Essen steht AUF"

Die rot-grüne „Mutter aller Reformen“ (Wolfgang Clement damals) hat das Land tief greifend verändert. Eine soziale Abwärtsspirale wurde in Gang gesetzt: • Ein riesiger Niedriglohnsektor wurde geschaffen. • Mit über 12 Millionen betroffenen Menschen hat die Armut einen neuen Höchststand erreicht. • Unterbeschäftigung in Millionen Minijobs wurde Standard und wird in der nahen Zukunft zu grassierender Altersarmut führen. 10 Jahre Hartz IV - 10 Jahre Widerstand Das Hartz IV-System...

  • Essen-Nord
  • 01.03.15
  •  10
  •  3
Politik
2 Bilder

Marl: Mindestlohn-Start nicht makellos, viele bleiben ausgeschlossen

Das Jahr 2015 beginnt mit einer guten Nachricht. Endlich gilt auch in Deutschland der gesetzliche Mindestlohn. Zum Erfolgsprojekt wird der Mindestlohn aber erst, wenn er überall durchgesetzt werden kann. Die Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen, dass dafür Kontrollen gerade am Anfang unerlässlich sind. Anderenfalls droht der Schutz vor Lohndumping auf der Strecke zu bleiben. Nur Kontrollen machen unmissverständlich klar, dass Schmutzlöhne nicht akzeptiert werden. Die Finanzkontrolle...

  • Marl
  • 01.01.15
Politik

Armut, ein Grundpfeiler des Aufschwungs?

Laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) [1] ist gegenwärtig ein Viertel aller Arbeitnehmer (7 Millionen) in Deutschland im Niedriglohnsektor tätig. 80 Prozent dieser Menschen haben sich bei ihrer Lebensplanung auf eine Berufsausbildung gestützt. Doch danach bot sich vielen nur eine Tätigkeit an, die sich heute als Einbahnstraße in die dauerhafte Armut erweist. Die Versprechungen aus der Vergangenheit, dass mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung...

  • Gelsenkirchen
  • 31.07.13
Politik
Bildschirmschnappschuss Tagesschau 14.3.: Berliner Montagsdemonstranten vor der Jubelveranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung
2 Bilder

Hartz IV und nie vergessen: Wer hat´s erfunden?

10 Jahre „Agenda 2010“: Montagsdemo-Bewegung kämpft weiter Am 14. März 2013, dem 10. Jahrestag der Verkündung der „Agenda 2010“ durch Ex-Bundeskanzler Schröder veranstaltete der „Managerkreis“(!) der (SPD-nahen) Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin eine Jubiläumsfeier zum Thema „Agenda 2010 - Bilanz und Perspektive“. Unter den illustren Podiumsgästen waren nicht nur SPD-Größen wie Frank-Walter Steinmeier und natürlich Ex-Kanzler Schröder, sondern auch der Chefredakteur eines...

  • Essen-Nord
  • 17.03.13
Vereine + Ehrenamt
Allein im Kreis Recklinghausen gibt es aktuell 3630 Angestellte im Bereich der Gebäudereinigung. Für diese Arbeitnehmer fordert die „IGBAU“ nun deutliche Lohnerhöhungen.

Deutlicher Lohnzuschlag für Gebäudereiniger?

Gladbeck/Kreis Recklinghausen. Mit dem Slogan „Lohn-Plus für saubere Arbeit“ geht die „Industriegewerkschaft Bauen-Agrat-Umwelt“ (IGBAU) in die nun anstehenden Tariverhandlungen im Bereich „Gebäudereingiung“. Nach Gewerkschaftsangaben sind es aktuell mehr als 3630 Gebäudereiniger, die im Kreis Recklinghausen aktiv sind und für blitzblanke Büros, Schulen, Kantinen und Altenheime sorgen – Tag für Tag. Ihr Job soll nach dem Willen der IGBAU jetzt besser bezahlt werden und damit auch ein Stück...

  • Gladbeck
  • 21.02.13
Politik

Weitere Aktionen zur Aufmerksamkeitserregung im Arbeitskampf des Sicherheitsgewerbes Politischer Aufruf zur Hilfe für alle Niedriglohnbezieher

Ansprechpartner mit Kompetenz:? Bundesarbeitsministerium: Ursula von der Leyen Landesarbeitsministerium: Gundram Schneider EIN AUFRUF AN ALLE, DIE IM NIEDRIGLOHN SEKTOR TÄTIG SIND. Der nachfolgende Text dient nicht der Aufhetzung gegen Betroffene, sondern der Gegenüberstellung von Fehlern. Die von Politik und Wirtschaft gemacht werden, und die Kommunen bezahlen müssen. Guten Tag, Frau Ministerin, Herr Minister, sehr erfreulich, wenn dieser Artikel den Weg zu Ihnen finden...

  • Herne
  • 26.01.13
  •  1
Politik

Erstes Opfer im Arbeitskampf des Sicherheitsgewerbes

Auftraggeber Reaktion zu Verbesserungen im Lohngefüge des Sicherheitsgewerbes Wie schon im Artikel über unseren Arbeitskampf erwähnt, ist die Wahrnehmung von Sicherheitsleuten in der Öffentlichkeit sehr gering. Dass hängt auch mit der für uns üblichen Arbeitszeit zusammen. Dass wir aber auch NUR als lästiger Kostenfaktor betrachtet werden, erfahren wir seitens der Auftraggeber auch immer wieder. Die Politik hat ein Outsourcen von Arbeitsbereichen möglich gemacht, das Menschen, die im...

  • Herne
  • 22.01.13
Politik

Arbeitskampf im Sicherheitsgewerbe

Sicherheit die niemand bemerkt, weil diese von SECURITY Leuten nachts und unauffällig gewährleistet wird. 18:00 Uhr, die Straßen sind voll. Schnelle Einkäufe und Erledigungen, dann nach Hause den Feierabend genießen. Abendbrot mit der Familie, mal schauen was im Fernsehen kommt. Doch für sehr viele Menschen beginnt jetzt erst der Tag, mit der Nacht. Wechselschichtler in vielen Werken, Bäcker, Kranken- und Altenpfleger/innen, Feuerwehr, Notdienste, Polizei. JETZT ist Zeit für die...

  • Herne
  • 20.01.13
  •  2
Politik
"Viele Menschen leben durch Hartz IV  am Rande des Existenzminimums. Für sie sei die „gelobte Arbeitsmarktreform“ zur Armutsfalle geworden," kritisiert Susanne Neumann, Vorsitzende der IG BAU Emscher-Lippe-Aa.

Hartz IV-Reform kein großer Wurf für Arbeitsmarkt im Kreis

Bilanz mit Schatten: „Für den Arbeitsmarkt im Kreis Recklinghausen waren die Hartz-Reformen nicht der große Wurf“, so Susanne Neumann. Die Vorsitzende der IG BAU Emscher-Lippe-Aa sieht die vor zehn Jahren begonnene Arbeitsmarktreform mehr als kritisch. „Ein-Euro-Jobs, mehr Mini-Jobs und befristete Beschäftigungsverhältnisse sowie ein Boom bei Leih- und Zeitarbeit – das vermeintliche Jobwunder durch die Hartz-Reformen hat sich bei näherem Hinsehen als ‚mehr Schein als Sein’ entpuppt. Wo es...

  • Gladbeck
  • 03.09.12
  •  5
Politik
Beklagt, dass immer mehr Hartz-IV-Empfänger „auf Pump“ leben müssen: Yvonne Sachtje. Die Geschäftsführerin der NGG Gelsenkirchen-Herten will, dass insbesondere Aufstocker künftig von dem, was sie im Job verdienen, auch leben können.

Hartz-IV-Empfänger im Kreis mussten Kredit beim Jobcenter aufnehmen

Immer mehr Hartz-IV-Empfänger aus dem Kreis Recklinghausen sind auf Kredite angewiesen. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Gelsenkirchen-Herten hingewiesen. Nach den aktuellsten Daten vom März haben 412 Hartz-IV-Empfänger im Kreis Recklinghausen ein zinsloses Darlehen bei ihrem Jobcenter aufgenommen, so die NGG. Dies seien über 162 Prozent mehr als noch vor drei Jahren. Im Schnitt stehe jede Hartz-IV-Familie, die im Kreis Recklinghausen als Bedarfsgemeinschaft ein...

  • Gladbeck
  • 28.08.12
  •  3
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.