Polizei Duisburg stoppt rollende Zeitbombe

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Für den 54-jährigen Fahrer eines 40-Tonners aus Bulgarien war am Freitag, 25. November, gegen 14 Uhr die Fahrt nach Osteuropa zu Ende, bevor sie begonnen hatte.

Beamte des Verkehrsdienstes stellten bei einer Überprüfung Am Parallelhafen in Neuenkamp fest, dass die fast sechs Tonnen schweren Stahlplatten auf der Ladefläche der Sattelzugmaschine vollkommen unzureichend gesichert waren. Bei einem Auffahrunfall hätte die scharfkantige Ladung, dass komplette Führerhaus des Lkw durchtrennen können.

Bei der Kontrolle stellten die Ordnungshüter zudem fest, dass das Gespann auch ohne Ladung verkehrsunsicher war: Hydraulikschläuche der Bremsleitungen waren abgeklemmt, Bodenplatten durchgerostet und die Verbindung zwischen Zugmaschine und Anhänger verschlissen. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt.

Die bulgarische Spedition muss jetzt nicht nur ein Ersatzfahrzeug aus Bulgarien ordern und die Kosten für einen Gutachter und die Reparatur bestreiten - auf die Firma und den Fahrer kommen jetzt auch Ordnungswidrigkeitenanzeigen und Bußgelder in vierstelliger Höhe zu.
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Jochen Czekalla aus Duisburg | 28.11.2016 | 12:42  
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