Moderner Maximalversorger: Neubau der Helios Marien Klinik in Duisburg-Hochfeld feierlich eröffnet

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Symbolische Schlüsselübergabe durch Architekt Michael Droppelmann an Fresenius-Vorstandsvorsitzenden Stephan Sturm, Dr. Holger Raphael, Helios-Regionalgeschäftsführer Manuel Berger, die Ärztlichen Direktoren Dr. Markus Schmitz und Dr. Wolfgang Lepper sowie an die Pflegedirektion Carolina Korioth und Carl Poersch. Rechts: OB Sören Link. (Foto: Hannes Kirchner)
 

Im Beisein von NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens und Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link wurde mit einem Festakt der Neubau der Helios Marien Klinik, Grunewaldstraße 96 in Hochfeld, feierlich eröffnet. Einen Tag später konnten die Bürgerinnen und Bürger beim Tag der offenen Kliniktür einen seltenen Blick hinter die Kulissen eines hochmodernen Krankenhauses werfen.

Rund 50 Millionen Euro investierte Helios hier in Bau und Technik, um in nur zwei Jahren nach Grundsteinlegung aus einer Fachklinik einen bedeutenden Akutversorger mit umfassender Notfallversorgung und erweitertem Leistungsspektrum zu machen. Als Teil des Helios Klinikum Duisburg profitieren die Patienten zudem vom Angebot eines Maximalversorgers – mit interdisziplinären Teams und zahlreichen Therapiemöglichkeiten unter einem Dach.

OB Link lobte den Neubau als "wichtigen Schritt und Bekenntnis zum Gesundheitsstandort Duisburg". Gesundheitsministerin Steffens erklärte: "Dieser Neubau bietet beste Chancen für eine zukunftsorientierte Krankenhausversorgung in der Region und gleichzeitig für moderne Arbeitsbedingungen. Gerade im Gesundheitswesen, wo Zeit für menschliche Zuwendung unverzichtbar ist für einen guten Heilungsverlauf, wissen wir um die hohe Bedeutung der Beschäftigten-Zufriedenheit. Ist das Arbeitsklima gut, dient das auch dem Patientenwohl."

In der Woche nach der offiziellen Eröffnung ziehen die Stationen der Helios Marien Klinik innerhalb weniger Tage in den Neubau. Kurzzeitig betreibt Helios dann für eine kontinuierliche Patientenversorgung beide Gebäude parallel.

Rund 350 Betten stehen im Neubau stationär aufgenommenen Patienten im Anschluss zur Verfügung. Neben der Inneren Medizin, der Nephrologie, der Gefäßmedizin, der Kardiologie, der Geriatrie, der Urologie sowie der Chirurgie und der Notfallversorgung ist nun auch die Psychiatrie vom Dellplatz wieder an der Grunewaldstraße untergebracht.

Wo immer sinnvoll für die Versorgung der Patienten, arbeiten die Abteilungen eng zusammen – im Haus selbst, aber auch im Netzwerk des Helios Klinikum Duisburg, zu dem neben der Marien Klinik noch die St. Johannes Klinik in Hamborn zählt. So ist die gesamte chirurgische Notfallversorgung am Standort Marien abgedeckt und auch hand- oder unfallchirurgische Eingriffe sind vor Ort in Hochfeld möglich. Der ehemals dritte Standort, die Helios St. Vincenz Klinik am Dellplatz, wechselt mit dem Umzug auch in den Neubau der Helios Marien Klink.

Zahlen & Fakten
=> Am Standort in Hochfeld entstand ein Neubau mit rund 4.500 Quadratmetern Grundfläche, rund 22.000 Quadratmetern Geschossfläche, einer Gesamtausdehnung vonetwa 40 x 125 Metern, über 800 Räumen.

=> Verbaut wurden unter anderem: rund 12.500 Kubikmeter Beton und 1.310 Tonnen Bewehrung (= Stahlgitter, das für eine höhere Belastbarkeit in den Beton eingebunden wird), 575 Kilometer Kabel und Leitungen (die man am Stück im Übrigen rund 1740 Mal ums Gebäude legen könnte), 1.860 Liter Fassadenfarbe, 15.250 Liter Decken- und Wandfarbe (innen), 440 Fenster, 717 Türen, 14.900 Meter Trinkwasserleitungen, 5.600 Meter Abwasserleitungen, 15.000 Meter Heizungsrohr mit rund 12.000 Formteilen. Zahlen & Fakten
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