Zwei Prestigeduelle zum Ausklang der Nachholspiele

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Keeper Tobias Wahlen wird in den kommenden Begegnungen sicherlich wieder ordentlich was auf seinen Kasten bekommen (Foto: Ralf Isselhorst)
 
Wird gegen Düsseldorf aufgrund einer Sperre nicht spielen können, RESG Crack Pedro Queiros (Foto: Ralf Isselhorst)
Duisburg: Halle Beckersloh | Vorbericht Rollhockey – Bundesliga 12. & 17. Spieltag

Nachholspiel vom 12. Spieltag

Donnerstag, 02.03.2017 20:00 Uhr, Rollsporthalle Eckenerstr.

TuS Düsseldorf Nord – RESG Walsum

Nachdem die letzten Doppelspieltage jeweils am Samstag und am Sonntag stattfinden mussten, ließ der Kalender dieses Mal kein anderes Datum zu als das Derby Düsseldorf gegen Walsum an einem Donnerstag um 20 Uhr stattfinden zu lassen. Für die Fans beider Vereine ist die Anstoßzeit doppelt bitter, da diesen Schlager vermutlich nicht so viele Fans verfolgen werden. Für Trainer Szalek stellt die späte Uhrzeit kein Problem dar: „Wir trainieren auch zu dieser Uhrzeit, von daher befindet sich bei meinen Spielern der Organismus auf Hochtouren und wir sind zu 100% belastbar.“ Nach der Karnevalspause wartet die direkte Konkurrenz auf die RESG, mit den Spielen gegen Düsseldorf und Iserlohn am Samstag würde man mit zwei Siegen den zweiten Tabellenplatz halten können und noch enger an Herringen herankommen. Das Derby gegen die Unterrather gehört traditionell zu einen der besseren Spiele im Ligavergleich. Beide Mannschaften schenken sich nichts und möchten unbedingt den Derbysieg. Gleich zu Beginn der Saison wurde die RESG kalt erwischt, es setzte zum Auftakt eine 4:6 Niederlage, die einzige Heimniederlage in der laufenden Saison und die einzige Niederlage nach regulärer Spielzeit.

Lange ist es her und ist mit Sicherheit schon längst vergessen. Walsum geht mit reichlich Selbstvertrauen in die Partie, nach den Siegen in Krefeld und Remscheid setze man weitere Ausrufezeichen. Gerade der Sieg gegen die Remscheider war eindrucksvoll. Trotz eines frühen 2:0 Rückstandes nach drei Minuten agierten die Spieler von Trainer Szalek nicht kopflos, drehten das Spiel und erspielten sich einen 8:4 Erfolg. Pedro Queiros muss nach seiner siebten blauen Karte gesperrt zusehen, Christopher Berg kann berufsbedingt nicht spielen, somit stellt sich das Team wieder von selbst auf. Trainer Szalek geht davon aus, dass die Heimmannschaft defensiv zu Werke geht, wie auch beim Heimspiel gegen Herringen: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass die offen spielen werden. Bei uns wird die Disziplin wichtig sein, wir müssen Ruhe bewahren und dürfen uns nicht unnötig provozieren lassen.“ Düsseldorf ist zum Siegen verdammt um nicht den Anschluss an die Spitzenplätze der Liga zu verlieren. Die RESG will natürlich auch die drei Punkte mit nach Walsum nehmen, um die Serie von fünf Auswärtsspielen hintereinander erfolgreich zu beenden.



Samstag, 04.03.2017 – 15:30 Sporthalle Beckersloh

RESG Walsum – ERG Iserlohn

Meister aus Iserlohn kommt an den Beckersloh

Auch wenn die Iserlohner aktuell der amtierende Meister in der Rollhockey – Bundesliga sind, allerdings sind sie doch weit entfernt von ihren eigenen Ansprüchen. Mit fünf Niederlagen in der laufenden Saison und zehn Punkten Rückstand auf Leader Herringen läuft die bisherige Saison für die Sauerländer nicht zufriedenstellend. Nach dem Nachholspiel gegen Düsseldorf kommt für die RESG nun die Chance weiter Punkte zu sammeln und den zweiten Tabellenplatz zu verteidigen. Iserlohn reist stark geschwächt nach Walsum, Andre Costa ist gesperrt und Sergio Pereira kann verletzungsbedingt nicht mitwirken. Iserlohn und Walsum haben eine der kleinsten Kader in der Liga und wenn da mal Spieler ausfallen, kann es schon mal eng werden. Nach dem Spiel gegen Düsseldorf sind die Roten Teufel definitiv auf Betriebstemperatur und wollen gegen die Iserlohner die nächsten Punkte
zu Hause holen, schließlich ist das letzte Heimspiel schon einen ganzen Monat her, gegen Valkenswaard wurden die letzten Punkte zuhause geholt. Für Walsum sind es noch genau sieben Saisonspiele bevor die Playoffs starten. Für Trainer Günther Szalek und sein Team zählen nur weitere Siege um die komfortable Position auf Platz zwei halten zu können: „Wir möchten unsere Tabellenposition halten und werden alles dafür geben, schließlich haben wir es am Ende selbst in der Hand mit einer guten Platzierung in die Playoffs zu starten.“ Die Iserlohner werden in der entscheidenden Phase mit einem breiteren Kader starten, Andreas Münger kommt aus der Schweiz und Adrian Börkei aus Cronenberg und werden das Team verstärken. Nachdem gegen Düsseldorf Pedro Queiros gesperrt fehlte darf er gegen Iserlohn wieder ran, auch Christopher Berg wird zur Verfügung stehen, der Kader ist damit breiter aufgestellt als am Donnerstag. Die Walsumer Zuschauer können sich wieder auf ein spannendes Spiel freuen, gegen Iserlohn sind alle Akteure immer besonders motiviert. Über zwei weitere Siege innerhalb von zwei Tagen hätte sicher niemand etwas dagegen.

Die Losfee bescherte der RESG für das Pokalviertelfinale am 25. März endlich wieder ein Heimspiel und zwar gegen die Bisons aus Calenberg. Nach einer ewig langen Wartezeit von gut sieben Jahren bekommen die Fans der RESG endlich wieder ein Pokalheimspiel. Falls sich die RESG durchsetzen sollte dann würde das Halbfinale ebenfalls zuhause stattfinden. Mögliche Gegner wären dann Düsseldorf oder Cronenberg.

RESG – Pressestelle
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