Entdecken, was Heimat ist: Fotoausstellung bei Große Segerath

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Claudia Weller und Thomas Langhans sind leidenschaftliche Ruhries. Das zeigen auch ihre Fotografien, die sich in den Räumen der Gaststätte an der Lohstraße zeigen. (Foto: Debus-Gohl)

Die Liebe zur Fotografie hat sie zusammengebracht. Als Claudia Weller und Thomas Langhans sich vor eineinhalb Jahren in der IG Ruhrpottfotografie begegneten, stellten sie schnell viele Gemeinsamkeiten fest. Sowohl daheim im Ruhrgebiet, als auch unterwegs in fremden Ländern haben die beiden Hobby-Fotografen immer ihre Kamera dabei.

Was lag also näher, als unter dem Motto 'Daheim und Unterwegs' eine gemeinsame Ausstellung zu gestalten.
Thomas Langhans, der schon vor drei Jahren erfolgreich in den Räumen des Restaurants Große Segerath in Essen-Bedingrade eine Auswahl seiner Fotografien aus der Serie "Typisch Ruhrpott" gezeigt hatte, ist überzeugt: „Erst beim Reisen entdeckt man, was Heimat ist“. So sind einige der 43 Motive in Essen und Mülheim, den Heimatstädten der beiden, und in der näheren Umgebung entstanden. Auch die Fotos aus der Reihe „B1 – S1 – R1 – Grüne Wege im Revier“ zeigen einen Querschnitt von Langhans Arbeiten, die im Rahmen der von der Stadt Essen ausgeschriebenen Bürgerprojekte zur Grünen Hauptstadt Europas entstanden sind.
Sowohl Weller als auch Langhans sind beruflich oft im Ausland und auch da haben sie natürlich die Kamera immer griffbereit.
„Nach der Arbeit bin ich im Untergrund unterwegs“, schmunzelt Weller. Und die beeindruckenden Fotos der U-Bahn-Stationen in Stockholm zeigen auch warum. Über 90 der 100 Stationen wurden von Künstlern liebevoll mit Skulpturen, Mosaikkunstwerken, Malereien, Installationen, Gravuren und Reliefs gestaltet. Die 'längste Kunstgalerie der Welt', wie die Stockholmer ihre Metro-Stationen stolz bezeichnen, bietet nicht nur Fotografen Ein- und Ausblicke ohne Ende. Doch nicht nur die Landschaftsaufnahmen aus Nah und Fern zeigen „das was uns am meisten bewegt“, wie Langhans erklärt.
Weller setzt bei einigen ihrer Fotoseine ganz spezielle Technik ein, das 'light painting', oder Lichtzeichnen. Mit dieser fotografischen Technik aus der Langzeitbelichtung ist ein "Verzauberter Orb" entstanden. Mit einer bewegten Lichtquelle malt sie eine farbige Lichtkugel neben den Zauberlehrling am Rhein-Herne-Kanal und gibt dem Foto dadurch ihren ganz eigenen künstlerischen Ausdruck.
Die Ausstellung ist noch bis 31. Januar 2018 montags, dienstags, donnerstags und freitags von 16 bis 23 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 bis 23 Uhr in den Räumen des Restaurants Große Segerath in der Lohstraße 83 in Essen-Bedingrade zu besichtigen. Claudia Weller und Thomas Langhans sind leidenschaftliche Ruhries. Das zeigen auch ihre Fotografien, die sich in den Räumen der Gaststätte an der Lohstraße zeigen.
Foto: Debus-Gohl Ausstellung
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