Erfolgreiches Geschäftsjahr für Trimet

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Der Vorstand der Trimet (v.l.): Martin Söffge, Thomas Reuther, Dr. Martin Iffert und Luigi Mattina.Foto: Isabell Frisch

Als mittelständisches Unternehmen entwickelt, produziert, recycelt, gießt und vertreibt die Trimet Aluminium SE moderne Leichtmetallprodukte aus Aluminium. Im Geschäftsjahr 2015/16 konnte das Unternehmen seinen Absatz an Aluminiumprodukten steigern. Die Trimet Gruppe schloss das Geschäftsjahr mit einem Konzernumsatz von 1,7 Millionen Euro ab.

Von Isabell Frisch

Im Vergleich zum letzten Geschäftsjahr liegt der Jahresüberschuss bei 63 Millionen Euro, ein Anstieg von zwei Millionen Euro. Rund 3.000 Mitarbeiter produzierten an acht Standorten rund 775.000 Tonnen Aluminium und Gussprodukte, fünf Prozent mehr als im Vorjahr.
Gründe für seinen stetigen und nachhaltigen Wachstum sieht der Werkstoffspezialist in der Modernisierung der Anlagen sowie dem Ausbau der Produktionskapazitäten innerhalb des stark verzahnten Alumium-Dreiecks der Standorte Essen, Voerde und Gelsenkirchen. "Trimet kann jetzt noch flexibler den aktuellen Bedarf bedienen", so Dr. Martin Iffert, Vorstandsvorsitzender der Trimet Aluminium SE.

Auch für die Zukunft sieht sich das Unternehmen gut gerüstet und will weiter in erheblichem Umfang in die Modernisierung und Modernisierung seiner Produktionsanlagen investieren. "Die Integration der in den vergangenen Jahren übernommenen Standorte haben wir nahezu abgeschlossen", so Iffert. "Jetzt steht neben der kontinuierlichen Optimierung der Produktionsanlagen und der Werkstoffentwicklung die Weiterentwicklung des Herstellungsprozesses an."
Die Trimet hat in den vergangenen Jahren ein neuartiges und weltweit einzigartiges Verfahren als Lösungsbeitrag zur Energiewende entwickelt: Durch eine flexible Lastverschiebung wird der Elektrolyseprozess an schwankende Strommengen aus Wind- und Sonnenenergie angepasst. Nach geglückter Testphase sollen bis Ende 2017 die insgesamt 120 Öfen einer Elektrolysehalle der Aluminiumhütte in Essen umgerüstet werden. Damit erbringe die Trimet den Nachweis, "dass Industerieproduktion und klimaschonende Energieversorgung nicht nur im Einklang stehen, sondern sich sogar wechselseitig unterstützen können", betont Iffert.

Zur Bilanz des Leichtmetall-Produzenten gehört zudem eine positive Beschäftigungsentwicklung sowie die Integration von jungen Flüchtlingen.
Die Übernahme der Standorte in den vergangen Jahren hat zu einem Anstieg von rund 1.000 Mitarbeitern geführt. Insbesondere um die Integration von jungen Flüchtlingen zu fördern, hat die Trimet sich zum Ziel gesetzt, ihre Ausbildungsstellen in den nächsten drei Jahren um 50 Prozent zu erhöhen. "Im laufenden Geschäftsjahr haben wir 130 Ausbildungsstellen vergeben. In den nächsten drei Jahren werden jeweils 20 weitere Ausbildungsplätze dazu kommen", erklärt Dr. Martin Iffert.
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