TMD Friction investiert 53 Millionen Euro in Essen

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Grundstein für die Zukunft (v.l.n.r.): Oberbürgermeister Thomas Kufen, Ryuta Mizuuchi (Generalkonsul Düsseldorf), Koji Nishihara (Präsident der Nisshinbo Brake Inc.), Berthold Schlinge, John Hudson (CEO, TMD Friction); vorn: Staatssekretär Dr. Günther Horzetzky. Fotos: Debus-Gohl

Vor fast genau zwei Jahren ist die Entscheidung für das größte Investitionsprojekt seiner Art bei TMD Friction gefallen. Seit der vergangenen Woche sind auf dem neuen Betriebsgelände des weltweit führenden Herstellers von Automobil-Bremsbelägen an der Lüscherhofstraße erste sichtbare Zeichen der Umsetzung zu sehen: Der Grundstein für die neue Produktion wurde gelegt.

In Bergeborbeck entsteht ein neues Produktionsleitwerk „Erstausrüstung Pkw“. Den symbolischen Akt begleiten Staatssekretär Dr. Günther Horzetzky vom Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes NRW, der Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen sowie der japanische Generalkonsul Ryuta Mizuuchi aus Düsseldorf. Aber auch Koji Nishihara, President Nisshinbo Brake Inc., reiste speziell für diesen Event aus Japan an.
Die Produktion in Essen wird durch bauliche Maßnahmen nicht nur vergrößert, sondern erhält zudem moderne Technologien sowie eine neue Rohstoffmischerei.

Nach und nach ins neue Zentrum

In mehreren Teilschritten werden die Herstellungswerke von Leverkusen und Essen nach und nach in dem neuen Zentrum zusammengelegt. Von Beginn an hat die Geschäftsleitung der zuständigen TMD Friction EsCo GmbH, Berthold Schlinge, klar formuliert: „Wir bleiben NRW weiter treu und entscheiden uns bewusst gegen eine Abwanderung in ein Niedriglohnland.“
John Hudson, CEO TMD Friction, betonte in seiner Rede zur Grundsteinlegung: "Ende 2018 werden wir hier eine, wenn nicht die modernste Automobilbremsen-Produktionsstätte der Welt geschaffen haben. Wir haben das Privileg, alle Klassen von Fahrzeugen mit unseren Bremsen auszurüsten, angefangen von Sportwagen bis hin zu Familienautos, kleinen und großen Fahrzeugen, Zwei- bis Siebensitzern sowie Hochleistungsrennwagen, wie Aston Martin oder Porsche."
Es sei ein langer Weg gewesen bis zum Tag der Grundsteinlegung. Doch es habe sich gelohnt: "Wir können heute hier die nächste Stufe für eine dauerhafte Zukunft in Nordrhein-Westfalen in Angriff nehmen."

450 neue Arbeitsplätze

Berthold Schlinge, Managing Director TMD EsCo GmbH, wagt den Blick in die Zukunft: "Ich bin sicher, dass wir auch die nächsten Etappen gut meistern werden und Ende 2018 hier in Essen ein modernes Leitwerk Pkw haben werden."
Auch die Politik reagiert positiv auf die Neuansiedlung. Die FDP-Fraktion wertet das Projekt als gutes Zeichen für die weitere Entwicklung des dortigen Industriestandorts. „Der Stadthafen bietet hervorragende Entwicklungspotentiale für Gewerbe und Industrie. Mit der TMD Friction konnte ein weltbekanntes Unternehmen gewonnen werden, das 450 neue Arbeitsplätze in Essen schafft“, sagt Hans-Peter Schöneweiß, Fraktionsvorsitzender der Essener FDP. „Nun gilt es, diesen Weg konsequent fortzuführen. Essen braucht eine wachsende Wirtschaft, die Arbeit und Wohlstand in unserer Region generiert.“
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