School's Out auf Schaumbergen: Party zum Start in die Ferien

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Volles Haus bei der School´s Out Party in der Dubois Arena. Fotos (5): Doris Brändlein

Sich die Schule vom Körper schrubben – diese Gelegenheit ließen sich am vergangenen Freitag rund tausend Schülerinnen und Schüler in der Dubois-Arena nicht entgehen. Und bei dem perfekten Mix aus Charts, House, Black und Trap, den die drei DJs Pitou, Pat und Mavomi auflegten, konnte der Stress der letzten Schulmonate weggetanzt werden.

Ohne die großzügige finanzielle Unterstützung der Bezirksvertretung IV hätte die inzwischen achte School's Out Party der Essener Jugendhilfe nicht stattfinden können. Auch Bezirksbürgermeister Helmut Kehlbreier hatte Spaß daran, das Schaumbad auszuprobieren. „Ich war ja zuerst gegen eine derartige Veranstaltung“, erzählt er, „aber dann habe ich mir das angeschaut und dass die Jugendlichen aktiv mit eingebunden werden, finde ich richtig gut“.
Vor etlichen Jahren schon haben die Jugendhilfe Essen in Kooperation mit der evangelischen Kirchengemeinde Essen Borbeck/Vogelheim sogenannte „Mitwirker“ ausgebildet. Diese haben dann den Verein „we:too – Jugend in Essen“ gegründet. Sie wollen das Thema Mitbestimmung von Jugendlichen im Bezirk Borbeck vorantreiben und allen jungen Menschen von 14 bis 24 Jahren die Möglichkeit geben, ihre Verbesserungsvorschläge und Wünsche für den Großraum Borbeck zu äußern und zu verwirklichen.

Komplett selbst organisiert


„Die Mitwirkungskonzepte sollen Jugendliche befähigen, selbst etwas auf die Beine zu stellen“ erklärt Siggi Schigulski, Leiterin der Kinder- und Jugendarbeit der Kirchengemeinde.
Und das hat das Team von we:too perfekt umgesetzt – das komplette Event wurde hauptsächlich von den Jugendlichen selbst organisiert.
„Die Kinder haben heute ihr Zeugnis bekommen und sollen jetzt die Möglichkeit haben, zu feiern und das stressige Schuljahr hinter sich zu lassen – nicht mehr und nicht weniger“ betont Daniel Dimke, Sozialarbeiter bei der Jugendhilfe Essen. „Außerdem ist es ein schöner Einstieg in die Ferien“ fügt er noch hinzu und verschwindet dann selbst im Schaum. Sozialarbeiter Daniel Dimke inmitten des Schaumbergs.

Text und Fotos: Doris Brändlein
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