Passion Orgelspiel - Dritte Auflage der Postkarte „Krippe“ für den Förderverein Kirchenmusik „pro musica“

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Claus Hinkelmann, Hirte, Krippenfoto und Orgel.

Wenn man sich ganz ganz stille in die Kirche am Markt schleicht, kann man ihr lauschen: einer Orgelstunde mit Christiane Graßt am mächtigen Geburtstagskind, der Strutz-Orgel!

Großartig erfüllt die Orgelmusik den Raum, bricht dann ab, es folgt Getuschel. Bruchstückhaftes tönt von der Empore herab: „..der Ablauf...nach der Predigt...ich mache das dann immer so...“
Plötzlich schwillt sie wieder an, sakrale Musik, die nicht nur zur Welt der Organistin Christiane Graßt wurde. Nein, auch ihr Pendant ist „Feuer und Flamme“. Sein Name: Claus Hinkelmann. Seit nunmehr elf Jahren ein eifriger Schüler, der sich bei Wind und Wetter auf den Weg macht, um in konzentriert-professioneller Arbeitsatmosphäre an seinen Fertigkeiten zu feilen. Mittlerweile ist Hinkelmann so weit, dass Christiane Graßt ihm als ihrem ständigen Vertreter gerne und unbesorgt die Orgel überlässt.
Ein Zufall war es, der die Beiden zusammen führte. Eigentlich eine anrührende Geschichte: Claus Hinkelmann war nach Kettwig eingeladen, ein Freund heiratete. Dessen Braut hatte sich etwas Besonders für den Musikfan ausgeheckt: Ein harmloser Spaziergang weg vom Standesamt? „Ach schau mal, da ist die Tür offen? Wir gehen mal rein?“ Erwartet wurde das frischgetraute Paar von der Orgel - und Christiane Graßt!

Überraschungskonzert

Ein Überraschungs-Konzert, das großen Eindruck bei Claus Hinkelmann machte: „Ich wollte immer Orgel spielen, habe mich endlich getraut und Frau Graßt gefragt...“
Wie gesagt, elf Jahre ist dies her, Hinkelmann war 2005 Mitgründer und ist Vorsitzender des Förderkreises Kirchenmusik „pro musica“, der den Erhalt der Strutz-Orgel in der Kirche am Markt finanziell unterstützt. Die ist auf gutem Stand, aber es gibt immer was zu tun, etwa Technisches nachzurüsten.
Mannigfaltige Aktionen wurden angestoßen, ein Buch „Von Orgeln, Organisten und anderen Denkwürdigkeiten“ herausgegeben - Christiane Graßt hatte Informatives und Vergnügliches gesammelt.
Und es gibt farbenfrohe Postkarten. Diesmal hat Claus Hinkelmann selbst den Fotoapparat in die Hand genommen und ein Bild von der großen Weihnachts-Krippe gemacht.
In warmen Tönen stehen sie da, Maria und Joseph mit dem Kind, die Hirten, in den 60ern von einer dankbaren Laienwerkgruppe geschnitzt...
Kurz vor dem Fest wird diese Krippe unterm großen Weihnachtsbaum aufgestellt, zur großen Freude der Kettwiger Kirchgänger. Der Verkauf, ein Euro für eine Krippen-Postkarte inclusive chamoix-farbenem Umschlag scheint nicht zu viel, geht in den Förderverein.
Bei Senioren-Weihnachtsfeiern, freitags beim „Marktcafe“ im Gemeindezentrum, natürlich auch nach den Gottesdiensten: die Karten sind gefragt, mittlerweile hält Claus Hinkelmann die dritte Auflage in Händen: „Die ersten 700 Stück sind schon fast weg!“
Dann wenden sich die Beiden wieder ihrer Passion zu: dem Orgelspiel!

Förderverein

Der gemeinnützige Förderkreis für Kirchenmusik „pro musica“ versucht, das hohe musikalische Niveau zu halten - mit mannigfaltigen Aktionen werden Konzerte und nötige Infrastruktur wie Erhalt der Orgel gefördert. Beiträge und Spenden können steuerlich abgesetzt werden. Beitrittserklärungen gibt es in der Kirche am Markt.
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