Einladung zur Lesung: Cattenom – Das Ende einer Laufzeit

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Plakat von 1986 - der Ausstieg aus der Atomenergie hat (zu) lange auf sich warten lassen
Essen: Viehofer Platz |

Die Lesung des Anti-Atomkraft-Thrillers mit dem Autor Werner Geismar findet am 20. März um 19.00 Uhr in der Heinrich-Heine-Buchhandlung am Viehofer Platz 8 statt.
„Das Undenkbare denken, sich das Unvorstellbare vorstellen“ – unter dieser Devise hat der Autor die fiktiven Ereignisse um einen Super-GAU im grenznahen französischen Atomkraftwerk Cattenom dargestellt. Cattenom ist ein bedrückendes und spannendes Stundenbuch einer Katastrophe im Herzen Europas

.

Hintergrund zur Lesung

Die Nuklearkatastrophe von Fukushima am 11.März 2011 ereignete sich aufgrund der Zerstörungen, die durch das bisher stärkste je in Japan gemessene Erdbeben ausgelöst wurde. Dessen Eintreten mit der Stärke von 9.0 (Momenten Magnitude) galt bisher als unwahrscheinlich.

Über die Medienberichte haben wir damals das Chaos sehen können, dass die Nuklearkatastrophe zusätzlich zur Naturkatastrophe anrichtete.

Die sich anschließende weltweite Diskussion um die Energieerzeugung aus nuklearen Quellen führte im Bereich der EU zu den sogenannten Stresstests mit sehr ernüchternden Ergebnissen bezüglich der (un)sichheit der AKWs im Bereich der EU. Aber sie führte auch in weiten Teilen der Bevölkerung zu einem Umdenken, dass bisher als unmöglich angesehene Katastrophen nicht nur in Tschernobyl,sondern auch im hochtechnisierten Japan möglich sind.

Und genau an diesem Punkt setzt der Autor Werner Geismar mit seinem AKW-Thriller an. Was läuft ab, wenn in Frankreich an der Mosel, nahe der deutschen Grenze eine Naturkatastrophe ihren Lauft nimmt und durch menschliche Fehlentscheidungen ein AKW an den Rand seines stabilen Betriebes bringt. Was aber, wenn ein weiterer Umstand eintritt – Stichwort Terrorismus – und es zur Nuklearkatastrophe kommt.
Der Autor beschreibt in mehreren Hand-lungsebenen sehr spannend, wie Schritt für Schritt das ausbrechende Chaos und die sich anschließenden menschlichen Tragödien ih-ren Lauf nehmen. Einen Lauf, von dem es kein Zurück gibt...

Der Thriller lädt zum Nachdenken und zum Diskutieren ein und macht uns deutlich, dass wir die Energiewende kraftvoll und stetig weitertragen müssen!
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1 Kommentar
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ANA´ stasia Tell aus Essen-Ruhr | 09.03.2013 | 12:35  
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