„Essen für dich“ soll kostenlos bleiben

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Das Stadtbuch „Essen für dich“ ermöglicht es Kindern, auf unterhaltsame Weise ihre Stadt zu entdecken und besser kennenzulernen. Foto: Debus-Gohl

„Kinder sollen sich nicht nur im Internet auskennen, sondern in ihrer wirklichen Umgebung“, sagt Jürgen Schroer, Leiter des Kinder- und Familienbüros der Stadt Essen. Deshalb entwickelte man dort 2009 gemeinsam mit der Kinderstiftung Essen die Idee zu einem Buch, das Kinder darin unterstützt, ihre Stadt zu erkunden und besser ken­nenzulernen.

Konzipiert, recherchiert und geschrieben hat es die Essener Journalistin Katrin Martens, erschienen ist das Buch „Essen für dich“ im Klartext-Verlag. Die Kin­derstiftung Essen setzt sich dafür ein, dass alle Kinder an Grund- und Förderschulen das Buch kostenlos bekommen. „Mit Hilfe des Stadtbuchs können sie sogar ihren Eltern viele Dinge zeigen, die diese noch nicht kennen“, sagt Manfred Reindl vom Vorstand der Kinderstiftung Essen.

Flächendeckende Verteilung

Von der Erstauflage an hat er sich immer wieder darum be­müht, Partner zu finden, die das Projekt gemeinsam mit der Kinderstiftung finanzieren - zum Beispiel die RWE Deutschland AG. Manfred Reindl ist dem Energieunternehmen für das Sponsoring dankbar.
Um auch im kommenden Schuljahr die flächendeckende kostenlose Verteilung an Drittklässler aller Essener Grundschulen sowie Fünft- und Sechsklässler der Förderschulen gewährleisten zu können, sucht die Kinderstiftung dringend einen oder mehrere Sponsoren.

Einsatz im Unterricht

„Für uns ist das Buch eine Kostbarkeit, die immer wieder hervorgeholt und themen­spezifisch genutzt wird“, sagt Nicole Deja, Klassenlehrerin der 4a. Sie setzt das unter­haltsam geschriebene und liebevoll illustrierte Buch im Unterricht ein, um den Kindern die Geschichte der Stadt Essen oder den Weg der Kohle nahezubringen.
Die Autorin ist immer wieder bei Schulklassen zu Besuch und staunt, wie viel Wissen bei den Kindern hängen bleibt. Den Zollvereinschülern beantwortete sie viele Fragen und schloss mit dem Appell: „Macht viel in dieser schönen großen Stadt, damit ihr am Schluss genauso schlau seid wie Max Maulwurf im Buch.“
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