Ruhrtriennale ist auch im Essener Norden gestartet

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Die beeindruckende Mischanlage der Kokerei Zollverein ist ein Veranstaltungsort der Ruhrtriennale in diesem Jahr. (Foto: Ruhrtriennale)

In dieser Woche wurde im Essener Norden eine Produktion der Ruhrtriennale uraufgeführt. In der Mischanlage auf Zollverein startete die Orfeo-Maschine.

Dabei bleiben die Zuschauer nicht etwa auf ihren Plätzen. Vielmehr werden sie in Gruppen von maximal acht Personen durch unterschiedliche Räume geführt.

In Orfeo nach Claudio Monteverdi konzentriert sich die Handlung auf die Reise durch die Unterwelt. Das Publikum wird Zeuge von Eurydikes Leben nach dem Tod. Inspiriert vom „Tibetischen Totenbuch” und den dort beschriebenen Stufen des Todes und der Wiederauferstehung, ist ein vieltoniges Raumgefüge gestaltet worden, durch das sich der Besucher bewegen wird.

Bei "Orfeo" wandern Zuschauer durch die Räume


„Es ist eine Welt, die mit der ambivalenten Beziehung zwischen realen physischen und virtuellen Zuständen spielt“, kündigen die Veranstalter an.
Dieses Zwischenreich, in dem Eurydike residiert, ist von Musik umgeben. Musikalische Fragmente der Oper Monteverdis verselbstständigen sich und verbinden die Räume, die Eurydike bewohnt.
Das Solistenensemble Kaleidoskop überführt Monteverdis Partitur auf Barockinstrumenten unabhängig vom ursprünglichen chronologischen Verlauf der Musik. Die Musiker synchronisieren ihr Spiel stattdessen mit einer digitalen Version der Partitur. Damit werden sie Teil der Maschine, die diese Zwischenwelten steuert.
Die Regie führen Susanne Kennedy, Suzan Boogaerdt und Bianca van der Schoot.
Spielstätte ist die Mischanlage, Kokerei Zollverein.

Weitere Infos unter www.ruhrtriennale.de.
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