Grüne: Neustart für Marinagelände an der Nordsternstrasse planen

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Christiane Wandtke, Altenessener Bezirksvertreterin der Grünen, will einen neuen Aufschlag zur Zukunft der Fläche zwischen Nordsternstrasse und Rhein-Herne-Kanal.
Essen: Altenessen | Mit einem Antrag zur Novembersitzung der Bezirksvertretung V beantragen die Grünen in Altenessen die Hängepartie zu beenden, die seit Jahren beim Marina Wohn- und Gewerbeprojekt herrscht. Das ambitionierte Bauvorhaben, das Wohnen am Wasser mit den Gewerbemöglichkeiten rund um eine Marina am Rhein-Herne-Kanal verbinden wollte, wurde von Grünen als Zukunftschance für den Stadtteil durchaus unterstützt.
Christiane Wandtke, Altenessener Bezirksvertreterin der Grünen hält jetzt aber eine andere Strategie für notwendig:
„Tatenlosigkeit selbst 8 Jahre nach Planfeststellung führt uns zur Einsicht - dieses Projekt ist vorerst gescheitert. Wenn der geplante große Wurf mangels Investor nicht möglich ist, muss das Areal in kleineren Schritten entwickelt werden. Die Bezirksvertretung soll deshalb den Anstoß geben, Teilflächen für gehobene Wohnbebauung nutzen zu können und nicht noch länger auf den großen unbekannten Investor zu warten. Ansonsten gerät dieses Areal mit einigen Bauruinen, z.B. abgebrannten Hütten auf ehemaligem Grabeland, verbliebenen Schäden aus dem Ela-Pfingststurm und vielen Müllablagerungen noch weiter zum Schandfleck. Im jetzigen Zustand dürfte die Fläche an der Nordsternstraße potentielle Investoren durchaus abschrecken, so dass die vorhandenen Qualitäten dieses Entwicklungsbereichs überschattet werden.“
Deshalb bedarf es einer Zwischennutzung z.B. als Grünfläche, wie am Altenessener Bahnhof (ehemaliger. „Schweinemarkt“) oder mit dem Park im heutigen Univiertel bereits erfolgreich praktiziert.

Randbebauung an der Nordsternstraße

Die Grünen möchten die Verwaltung insbesondere beauftragen, zu prüfen, ob und wie eine Teilbebauung in den Randbereichen des für die Marina vorgesehenen Geländes an der Nordsternstraße und der Altenessener Straße möglich ist. Teile des Geländes sollten zwischenzeitlich als öffentlich zugängliche Grün- und Erholungsfläche aufbereitet werden, um eine spätere Wohnbebauung zu begünstigen. Das zusammenhängende Waldgebiet unterhalb der Schurenbachhalde soll erhalten bleiben.
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1 Kommentar
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Uwe Kutzner aus Essen-Nord | 10.11.2015 | 15:57  
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