Sonntag 20. September: Aufruf zu bunten Protesten gegen HoGeSa-Aufmarsch in Essen

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All diese Plakate vom Januar diesen Jahres - hier aufgenommen beim Neujahrsempfang der Grünen - müssen in unserer Stadt jetzt auch wieder für den 20. September gelten: Für Hogesa haben wir in Essen keinen Platz!
Essen: Essen-Zentrum | Das Bündnis "Essen stellt sich quer" in dem über Grüne, SPD, die Linke, die Falken oder DKP viele weitere Gruppen gegen radikale Rechtsentwicklung und Fremdenfeindlichkeit in unserer Stadt aktiv sind, muss leider erneut zum bunten Protest gegen einen wahrscheinlich gewaltbereiten HogeSa-Aufmarsch im Stadtzentrum aufrufen:

Die gewaltbereiten rechten Hooligans der Gruppierung „Hooligans Gegen Salafisten“ (HogeSa) haben für Sonntag, den 20.09. um 14 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz eine Kundgebung angemeldet. Geplant ist zudem ein Demonstrationszug auf dem Innenstadtring.

Zum rechtsextremen Hintergrund des Anmelders Dominik Roesler

Unter dem Vorwand, an den „überharten Polizeieinsatz“ vor einem Jahr zu erinnern, organisiert ein „Privatanmelder“ die Kundgebung. Dieser Privatanmelder ist der Mönchengladbacher Stadtrat und stellvertretende Pro NRW-Vorsitzende Dominik Roeseler, der auch beim Treffen in Essen und den gewalttätigen Eskalationen in Köln im letzten Jahr anwesend war.
Mit Roeseler als Funktionär der rechtsextremen Partei Pro NRW demaskiert sich die angeblich unpolitische Bewegung einmal mehr und zeigt, dass ihre Anhänger offen für Rassismus und Rechtsextremismus sind. Bei den Ausschreitungen in Köln trat die Rechtsrock-Band „Kategorie C“ auf, Teilnehmende trugen Kleidung mit rechtsextremen Bezügen.

Erinnerung an den 18. Januar - fast 100 Platzverweise gegen teilweise bewaffnete Personen

Die Essener Bürgerinnen und Bürger haben 2015 seit dem 18. Januar (Essen gegen HogeSa) immer wieder eindrucksvoll bewiesen, dass es in dieser Stadt keinen Platz für rechtes Gedankengut und Gewalt gibt. Das Bündnis Essen stellt sich quer ruft daher alle Essenerinnen und Essener auf, sich an den friedlichen und bunten Gegenveranstaltungen zu beteiligen.
Die HogeSa-Demonstration am 18. Januar 2015 war verboten und trotzdem wurden an diesem Tag fast 100 Platzverweise an teilweise bewaffnete Personen in Essen erteilt. Die Nazidemonstration am vergangenen Samstag in Hamburg war auch mit der Begründung der HogeSa-Beteiligung untersagt worden. Wir erneuern unsere Forderung nach einem Verbot des öffentlichen Auftritts der Hogesa!
Das Bündnis Essen stellt sich quer fordert die Essener Bürgerinnen und Bürger zu einer Gegenkundgebung auf dem Hirschlandplatz (Willy-Brandt-Platz wurde ebenfalls beantragt. Dort ist jedoch zeitgleich eine Veranstaltung des VKJ.) auf.
Weitere Informationen werden in den nächsten Tagen veröffentlicht.

Max Adelmann, Sprecher des Bündnisses Essen stellt sich quer
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