Streichung der RWE-Dividende - Stadt Essen muss Managementfehler von RWE ausbaden

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Solche Großprojekte in Ostfriesland werden die RWE-Dividenten mit Sicherheit nicht dauierhaft verbessern. Der fossile Energieriese RWE braucht eine bessere - dann - ökologische Firmenpolitik, bevor es wieder besser werden kann.
Essen: Rathaus Essen | Angesichts der Ankündigung des RWE-Vorstands, dass im Jahr 2016 der Großteil der Dividende gestrichen werden soll, erklärt Hiltrud Schmutzler-Jäger, Fraktionsvorsitzende der grünen Ratsfraktion:
„Bedauerlicherweise muss die Stadt Essen nun die Managementfehler des RWE-Konzerns ausbaden. RWE hat viel zu spät auf die Energiewende reagiert.
Nun erweist es sich aber auch als grober Fehler, dass sich die Ratsfraktionen von SPD und CDU in der Vergangenheit regelmäßig gegen Vorschläge der Grünen zum Verkauf einzelner RWE-Aktienpakete gestellt haben.
Stattdessen wurde aus falscher Rücksichtnahme gegenüber dem Essener RWE-Konzern jede Debatte über mögliche Aktienverkäufe abgewürgt. Die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt des Verkaufs von RWE-Aktien stellt sich nun dringender denn je.“
Für die kommende Ratssitzung beantragt die Ratsfraktion der Grünen, dass die Essener Stadtverwaltung mit den anderen kommunalen Anteilseignern bei der RWE-Hauptversammlung im April auf eine Änderung des Beschlusses zur Dividenden-Streichung hinwirkt.
Es ist völlig inakzeptabel, wie der RWE-Vorstand mit seinen Anteilseignern umgeht. Wir brauchen jetzt den Schulterschluss aller kommunaler RWE-Aktionäre, damit die Einbußen bei den Dividenden minimiert werden.“, so Schmutzler-Jäger abschließend.
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Friedel Frentrop aus Essen-Nord | 22.02.2016 | 11:16  
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