Erst war die Party zu laut, dann griffen die Gäste Polizisten an

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Als die Party nebenan gar zu laut wurde, riefen Anwohner der Straße Schonnebeckhöfe am Sonntag, 25. Januar, gegen 19.40 Uhr, die Polizei. Doch auch die hatte große Mühe sich durchzusetzen.

In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses trafen die Ordnungshüter auf cirka 30 Personen. Sie waren nicht bereit, die Musik leiser zu stellen. Als sich ein alkoholisierter 41-Jähriger einem Platzverweis widersetzte, solidarisierte sich ein Großteil der Personen gegen die Gesetzeshüter.

20-Jähriger biss zwei Beamte, einer war nicht mehr dienstfähig


Ein 20-Jähriger biss zwei Streifenpolizisten. Die Verletzungen mussten im Krankenhaus behandelt werden. Einer der Beamten war nicht mehr dienstfähig. Eine 16-Jährige schlug, trat, spuckte nach den Einsatzkräften und kniff sie. Hierbei verletzte sich eine Polizistin.
Aus dem Pulk der Gruppe versuchten mehrere Personen, die Uniformierten zu schlagen und zu treten. Darunter auch ein 21-Jähriger, der einen Beamten so heftig trat, dass dieser die Treppe hinunter stürzte. Glücklicherweise konnten ihn seine Kollegen auffangen.

25 Streifenwagen an der Straße Schonnebeckhöfe


Nur unter dem Einsatz von körperlicher Gewalt, Pfefferspray und Stock gelang es,
die aggressive Menschenmenge auf Abstand zu halten. Weitere Unterstützungskräfte mussten nachgefordert werden. Über 25 Streifenwagen fuhren letztlich zur Schonnebeckhöfe. Erst als Verstärkung vor Ort war, konnte die aufgeheizte Stimmung beruhigt werden.
Die Polizei nahm vier Personen in Gewahrsam. Gegen sie wird wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte nun ermittelt. Aufgrund des Alkoholkonsums entnahm ein Arzt dem 41-Jährigen eine Blutprobe. Die drei Erwachsenen verbrachten die Nacht im Polizeigewahrsam. Die Minderjährige konnte die Polizeiwache nach Feststellung ihrer Personalien wieder verlassen.
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