Da war mehr drin: Gegen den Rivalen aus Wuppertal knüpfte Regionalligist Rot-Weiss Essen an die guten Vorstellungen gegen Bochum und Elversberg an. Nur diesmal wollten keine vier Treffer gelingen.
Dabei mangelte es in Halbzeit eins nicht an geeigneten Einschussmöglichkeiten. Der Offensive um Holger Lemke (haarscharf vorbei), Güngör Kaya (von der Linie gekratzt) oder Markus Heppke (ans Lattenkreuz) fehlte allerdings das letzte Quäntchen Glück. Dafür war Thomas Denker mit einer Extraportion Fortune gesegnet: Der Innenverteidiger spielte für den verletzten Sebastian Jansen und besorgte die verdiente 1:0-Führung mit einem Hammer unter die Latte. Dass der Ball nicht mit vollem Umfang hinter der Linie aufkam, war erst in der Zeitlupe zu sehen und interessierte den Großteil der 8.700 Zuschauer sowieso nur am Rande.
Der Schwung der ersten Hälfte verebbte mit der Spielunterbrechung in Minute 53. Wuppertaler Anhänger fielen durch das Abbrennen bengalischer Feuer auf. Eine handvoll Ordner wagte sich daraufhin in den Gästblock, einer von ihnen wurde schwer am Auge verletzt und auf einer Bahre liegend von Sanitätern abtransportiert. Immerhin: Bereits zu Wochenanfang war klar, dass der Verletzte nicht um sein Augenlicht fürchten muss. Die Polizei im Stadion ging allerdings auch gegen den rot-weissen Anhang vor.
„Etliche Randalierer“, so berichtet die Polizei, hätten versucht, „die angrenzende Zaunanlage zum Wuppertaler Gästeblock zu erklimmen“. Der Einsatz von Pfefferspray sei notwendig geworden. In Fankreisen - in Fan-Foren sowie im sozialen Netzwerk Facebook - ist von unverhältnismäßigem Einschreiten der Polizei die Rede. Fakt ist: Nach dem Spiel erstatteten die Eltern eines jugendlichen Mädchens, das mit dem Reizgas in Berührung gekommen war, Strafanzeige. Ermittlungen gegen die Einsatzkräfte, aber auch gegen den Ordnungsdienst, laufen.
Die Partie verflachte nach den Tumulten, den Bergeborbeckern waren die Anstrengungen der letzten Spiele anzumerken. Der WSV machte sich dies zunutze: Daniel Flottmann erzielte das 1:1. Fotos: Gohl
meiner Meinung nach ist der Beitrag wirklich gut gelungen. Man kann alles gut nachvollziehen. Außerdem emfinde ich das Thema als äußerst interessant...Es würde mich freuen, wenn es noch weitere Beiträge zu RWE gibt...Ach ja und die Fotos sind echt Klasse :)
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An der Hafenstraße herrscht jede Menge...
Träumen erlaubt? Nach den zwei deutlichen Heimsiegen über Bergisch Gladbach und der Bayer-Reserve haben rot-weiße Rechenschieber wieder Hochkonjunktur. Auch Waldemar Wrobel findet die „Tabellensituation interessant“, ist aber weit davon entfernt, Aufstiegsansprüche anzumelden.
„Gegen Leverkusen (4:0) haben wir eine ansprechende Leistung angeboten. Aber erst die nächsten Wochen entscheiden, wo die Reise hingeht“, mahnt der...