Kinderschutzbund eröffnet KiTa Farbenland und Kinderschutz-Zentrum

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1. Reihe v.l.n.r. Kathrin Lorch (Leitung Kinderschutz-Zentrum), Oberbürgermeister Thomas Kufen, Jasmin Sell (Leitung KiTa Farbenland), Prof. Dr. Ulrich Spie (Vorstandsvorsitzender DKSB OV Essen e.V.), Dirk Miklikowski (Vorstand Allbau AG) 2. Reihe v.l.n.r. Ute Gerlich und Susanne Kohlstadt (Mitarbeiterinnen DKSB OV Essen e.V.)
Essen: Kinderschutz-Zentrum | Der Essener Kinderschutzbund hat im Rahmen einer Feierstunde seine Kindertagesstätte ,,Farbenland‘‘ und die neuen Räumlichkeiten des Kinderschutz-Zentrums eröffnet. Oberbürgermeister Thomas Kufen und Dirk Miklikowski, Vorstand Allbau AG, eröffneten gemeinsam mit Prof. Dr. Ulrich Spie, Vorstandsvorsitzender Deutscher Kinderschutzbund Ortsverband Essen e.V. (DKSB OV Essen e.V.), den neuen Standort in der Innenstadt. ,,Der Neubau der Kastanienhöfe trägt zur innovativen Aufwertung des Stadtteils bei und ermöglicht dem Kinderschutzbund neue Angebote für Kinder und Familien‘‘, sagt Prof. Dr. Ulrich Spie in seiner Ansprache. Mit dem gesamten Kinderschutz-Angebot in der Stadtmitte reagiert der Kinderschutzbund auf die aktuelle Lebenssituation der Kinder im Stadtteil. In ganz Essen leben insgesamt fast 90.000 Kinder, die Zahlen steigen jährlich. Jedes dritte Kind in diesem Stadtteil ist auf den Bezug von Transferleistungen zur Existenzsicherung angewiesen oder wächst bei einem alleinerziehenden Elternteil auf. Rund 80 Prozent der Kinder in der Innenstadt haben einen Migrationshintergrund. ,, Hier entsteht ein wichtiger Standort für den Kinderschutzbund mit einer Beratungsstelle für Familien und Fachkräfte‘‘, so Oberbürgermeister Thomas Kufen ,, und die Kinder der neuen Kindertagesstätte sorgen für Leben und Wirbel in diesem Quartier.‘‘ Der Kinderschutz-Standort Stadtmitte vereint ein großes Spektrum an Betreuungs- und Beratungsangeboten, die seit vielen Jahren rund um die Kreuzeskirche von Familien gut angenommen werden. Vor über 36 Jahren zog der Essener Kinderschutzbund mit seinem Kinderschutz-Zentrum im Haus der Begegnung am Weberplatz ein. Mittlerweile vereint der Standort Stadtmitte zudem zwei Kindertagesstätten, ein lernHAUS und einen Kinder-Kleiderladen. Täglich werden hier über 200 Kinder betreut. ,,Der Neubau von Kindertagesstätten ist Ausdruck unseres gesellschaftlichen Anspruchs‘‘, so Dirk Miklikowski, Vorstand Allbau AG ,,und auch die Partnerschaft mit dem Kinderschutzbund soll ausgeweitet werden.‘‘

Das Kinderschutz-Zentrum betreut jährlich über 600 Familien, die die Präventions-, Therapie-, Entlastungs- und Beratungsangebote in Anspruch nehmen. Die zentrale Kinder-Notrufnummer 20 20 12 ist rund um die Uhr erreichbar und wird von Eltern, Kindern oder anderen betroffenen Personen in Krisensituationen genutzt. Die gesamten Angebote des Kinderschutz-Zentrums werden seit Februar dieses Jahres in unmittelbarer Nähe zum alten Standort, in der I. Weberstraße 28, fortgeführt. Die neue Kita Farbenland ist die neunte Kindertagesstätte des Essener Kinderschutzbundes. Ihre Raumgestaltung ist besonders auf die Bildung und Entwicklung der Kinder ausgelegt. Viele verschiedene Funktionsräume, wie zum Beispiel ein Atelier oder ein Forscherraum, laden die Kinder dazu ein, selbstbestimmt aktiv zu werden und die Bereiche eigenständig zu erkunden. Neben Rückzugsmöglichkeiten für Ruhe und Entspannung, gibt es auch verschiedene Angebote um dem Bewegungsdrang nach zu kommen. Der Außenbereich mit Spielplatz, Kletterturm und Hügelrutsche lädt zum Toben und Spielen ein.

Hohe Qualitätsstandards, innovative Projekte und eine umfangreiche Angebotsstruktur zeichnen die Arbeit des Kinderschutzbundes aus. Die Vernetzung und die stadtteiloffene Arbeit bilden die Grundlagen für eine umfangreiche Angebotsstruktur für Kinder und Familien. Mit seinen rund 300 hauptamtlichen und über 500 ehrenamtlichen Mitarbeitern in seinen 18 Einrichtungen und Projekten zählt der Essener Kinderschutzbund zu einem der bundesweit größten Ortsverbände. Der Schutz vor Gewalt, die Chancengleichheit für alle Kinder und die Unterstützung von Familien stehen ganz oben auf der Agenda der Essener Kinderschutzarbeit.
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