Kupferdreher Fachgespräch zum Thema Ladenlokalleerstände

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Kupferdreher Stadtteilgespräch zum Thema „Leerstände bekämpfen – Situation des Einzelhandels in Kupferdreh verbessern". Bild v.l.: CDU-Pressesprecher Marc Hubbert, Margarete Sager (CDU-Vorstand), Gastreferent und Diskutant Rechtsanwalt Marc Heistermann (Geschäftsführer des Einzelhandelsverbandes Ruhr), Ratsherr Dirk Kalweit
 
Beim Bürger-Dialog-Gespräch stellte Ratsherr Dirk Kalweit unterschiedliche Modelle zur Nutzung und Gestaltung von aufgeständerten Bahnsteigen und Bahnhöfen vor (das Bild zeigt eine Bahnbrückenunternutzung als Gaststätte in Berlin). Für den Kupferdreher S-Bahnhof brachte er eine bauliche Glasgestellvariante in unmittelbarer Nachbarschaft des S-Bahnaufgangs in die Diskussion, in der ein Kiosk mit Cafébar/Sitzmöglichkeiten den Aufenthalt für Bahn- und Busreisende erheblich verbessern würde.

CDU lud erneut zum Bürger-Dialog

Am vergangenen Dienstag lud die CDU Kupferdreh/Byfang zum vierten Bürger-Dialog-Gespräch im Jahr 2014 ein, und insbesondere das Thema „Leerstände bekämpfen – Situation des Einzelhandels in Kupferdreh verbessern“ lockte viele interessierte Bürger, Geschäftsleute, Vermieter, Vertreter der Kupferdreher Bürgerschaft und der Kupferdreher Werbegemeinschaft, der Kirchen und Vereine zum intensiven Gedankenaustausch und zur Diskussion. Hochrangiger Gast des Abends war der Geschäftsführer des Einzelhandelsverbandes-Ruhr, Rechtsanwalt Marc Heistermann, der mit großer Sachkenntnis in das komplexe und facettenreiche Thema „Ladenlokalleerstände“ einführte und zahlreiche Anregungen und Lösungsansätze zur Diskussion stellte. Jürgen Bessel, Vorstandsvorsitzender des Verbandes, musste seine Teilnahme leider krankheitsbedingt absagen.

Öffentliche Toilette und neue Aufenthaltsmöglichkeit am S-Bahnhof Kupferdreh

Traditionell am Beginn des Bürger-Dialog-Gespräches stellte Ratsherr Dirk Kalweit den anwesenden Gästen - im Rahmen einer bebilderten Power-Point-Präsentation – aktuelle Neuigkeiten aus der Kommunalpolitik vor. So teilte er mit, dass im Rahmen eines Ortstermins der CDU mit Fachleuten am Kupferdreher Markt und am
neuen S-Bahnhof Standorte besichtigt und geprüft wurden, an denen - einer alten CDU-Forderung entsprechend – eine neuer Kiosk oder eine neue Cafébar und eine neue öffentliche Toilette baulich realisiert werden könnten.

Gerade für die zahlreichen Berufs- und Schulpendler, Wochenmarktbesucher, Taxifahrer und Freizeittouristen, die am neuen Kupferdreher Verkehrsknotenpunkt für Busse und S-Bahnen - dem zukünftigen „Zentralen Omnibusbahnhof“ – zusammentreffen, sollte zeitnah eine neue öffentliche Toilette gebaut werden. Der dazu nötige Ratsantrag, der einen Beschluss des Rates aus dem Jahr 1994 revidieren muss, der den Bau öffentlicher Toiletten in Essen verhindert, ist seitens der örtlichen CDU in Planung.

Um die Aufenthaltsqualität gerade in den herbstlichen und winterlichen Monaten zu verbessern und die soziale Kontrolle in diesem Bereich zu erhöhen, setzt sich die CDU zudem für einen neuen Kiosk (optimal unter der aufgeständerten S-Bahn) ein. Modelle aus Berlin wurden den Gästen des Bürger-Dialog-Gespräches vorgestellt.

Fußgängerampel an der Nierenhofer Straße

Ferner gab Ratsherr Dirk Kalweit einen aktuellen Sachstandsbericht zu den umfangreichen Straßenneubauarbeiten auf der Nierderweniger Straße, die auf Antrag der CDU nun wieder zu einer Alleestraße ausgebaut wird, und zum seitens der CDU veranlassten Ortstermins an der Nierenhofer Straße/Ecke Eisenhammerweg, der als Ergebnis die Möglichkeit der baulichen Realisierung einer Fußgängerampel mit Anforderungstaster hat, um die Überquerung in diesem Abschnitt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sicherer zu gestalten.

CDU Konzeptvorschläge zum Thema Ladenlokalleerstände

Zum Hauptthema des Abends stellte Ratsherr Dirk Kalweit insgesamt acht Konzeptvorschläge (1. Leerstandsmanagement, 2. Zwischennutzungsmanagement, 3. Vermarkungsmanagement, 4. Geschäftsumfrage, 5. Verkehrskonzept, 6. Attraktivitätssteigerungen, 7. Aktionstage, 8. Masterplan Einzelhandel) vor, um der Situation der Ladenlokalleerstände in Kupferdreh zu begegnen. Selbige waren nach intensiver wissenschaftlicher Beschäftigung, Bereisung zu Best- Practice-Städten (Modellstädte) und inhaltlicher Erarbeitung entstanden.
Die nächsten geplanten Schritte werden eine Ortsbegehung mit Betroffenen und ein interdisziplinäres Fachgespräch sein.
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