„Red Hand Day“ im Bundestag: Matthias Hauer MdB setzt ein Zeichen gegen den Einsatz von Kindersoldaten

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Am 12. Februar ist „Red Hand Day“ – der Internationale Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten. Weltweit engagieren sich Menschen mit der Aktion Rote Hand gegen den Missbrauch von Kindern in Kriegen. Matthias Hauer MdB (CDU) und viele weitere Bundestagsabgeordnete haben bereits heute mit ihrem roten Händeabdruck ihrem Protest gegen den Einsatz von Kindersoldaten sichtbar Ausdruck verliehen.

„Kinder sind keine Soldaten“, erklärt der Essener Bundestagsabgeordnete Matthias Hauer. „Dass noch immer hunderttausende Jungen und Mädchen weltweit gezwungen werden, mit der Waffe in der Hand zu kämpfen, ist ein untragbarer Zustand. Darum ist es für mich selbstverständlich, diese Aktion mit meinem roten Handabdruck zu unterstützen. Jedes Kind hat das Recht auf ein Leben in Frieden und Freiheit. Daran müssen wir politisch arbeiten.“

Initiiert wurde die symbolische Aktion von der Kinderkommission des Deutschen Bundestages. Die gesammelten Handabdrücke der Bundestags-abgeordneten werden als Zeichen der Betroffenheit und des Protests an die Vereinten Nationen übergeben, denn über 20 Prozent der UN-Mitgliedsstaaten haben das entsprechende Zusatzprotokoll zur Kinderrechtskonvention noch nicht unterzeichnet.

Hintergrund:

Der „Red Hand Day“ ist eine weltweite Initiative von Kinderrechtsorganisationen. Anlass für den internationalen Gedenktag ist das Inkrafttreten eines Zusatzprotokolls zur UN-Kinderrechtskonvention am 12. Februar 2002. Das „Zusatzprotokoll über Kinder in bewaffneten Konflikten" verbietet den Einsatz von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren im Krieg. Deutschland hat das Zusatzabkommen unterzeichnet und ratifiziert, über 40 der 193 UN-Mitgliedsstaaten jedoch noch nicht.

Nach Angaben der Vereinten Nationen sind auf der Welt noch immer 250.000 Kindersoldaten im Einsatz. Sie sterben in den Kämpfen oder sind für ihr Leben traumatisiert.
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