SPD-Baustellenradtour mit Licht und Schatten

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Der Vorsitzende Benno Justfelder, SPD-Ratsfrau Julia Jankovic und SPD-Ratsherr Hans Aring vor dem neuen Trakt des Landgerichts mit den roten Sattelschonern zur Werbung für Blutspenden.
 
Das "urban gardening" wird auch im Bezirk III immer beliebter. Ein positives Beispiel sind die Beete auf dem ehemaligen Spielplatz in der Virchowstraße.
Eine kleine aber hochkarätige Radfahrergruppe der SPD Holsterhausen machte sich am 29. Mai auf eine Tour über die vielen aktuellen und künftigen sowie abgeschlossenen Baustellen ihres Stadtteils. Zu der Gruppe gehörten die SPD-Ratsleute Julia Jankovic und Hans Aring, der Seniorenbeauftragte des Bezirks III, Herbert Schika, und der Ortsvereinsvorsitzende Benno Justfelder. Vor dem Start riefen schon zahlreiche Bürgerinnen und Bürger an, um den SPD-Mitgliedern über Auswirkungen der Baustellen zu berichten. Besonders gerne nahmen die Holsterhauser Sozialdemokraten die Bitte des Direktors der Transfusionsmedizin, Prof. Dr. Peter Horn, an, für Blutspenden mit Hilfe eines roten Sattelschoners zu werben.

Treffpunkt für die Baustellentour war die Baustelle am Landgericht in der Kortumstraße. Vor einem Jahr befand sich dort noch ein riesiges Bauloch. Die Sozialdemokraten wählten diesen Ort mit Bedacht aus, weil die SPD Ortsvereine Holsterhausen und Rüttenscheid sich für die Einrichtung eines Baustellenmanagements einsetzten, was der Justizminister Thomas Kutschaty mit Hilfe des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW auch umsetzte. Angesichts der vielen, großen, aktuellen und zukünftigen Baustellen ist ein Baustellenmanagement in Holsterhausen von großer Bedeutung vor allem für die Anwohner.

Der kleine Fahrradtross fuhr dann in Richtung Haumannpark. In der Virchowstraße hinter dem Tennisplatz haben Bürgerinnen und Bürger mit Hilfe von Grün und Gruga auf dem ehemaligen Spielplatz ein Platz für "urban gardening" geschaffen. Die Umsetzung dieser Idee (http://urbaneoasen.de/gaerten/haumanngarten-essen/) findet großen Anklang bei den sozialdemokratischen Kommunalpolitikern. Für die Virchowstraße hat die Stadtverwaltung eine Neuordnung des öffentlichen Parkens zwischen Esmarch- und Schönleinstraße vorgeschlagen, was auf ein geteiltes Echo bei den Anwohnern geführt hat. Am 08. Juni gibt es dazu einen Ortstermin der Bezirksvertretung.

Die Tour ging weiter in Richtung Uni-Klinikum, wo sich die SPD-Radfahrer die Baustellen unter die Lupe nahmen. Eine besonders große Baustelle befindet sich zur Zeit auf dem Gelände des Uni-Klinikums an der Hufelandstraße. Dort entsteht ein riesiges Parkhaus mit 650 Stellplätzen. Vor dem Uni-Klinikum wird in diesem Jahr noch eine große Baustelle der Stadtwerke eingerichtet, weil die alten Abwasserleitungen ersetzt werden müssen. Für 2016 oder 2017 ist der behindertengerechte Ausbau der Haltestelle Uni-Klinikum vorgesehen. Zum einen macht die jetzige Haltestelle alles andere als einen guten Eindruck vor dem Uni-Klinkum, zum anderen hat es zu viele Unfälle mit Fahrgästen gegeben.

Quasi in Sichtweite des Uni-Klinikums befindet sich die derzeit größte Baustelle in Holsterhausen. Das ehemalige Berufskolleg ist vollständig abgetragen worden. Nun ragen große Berge von Füllmaterial in den Himmel, die bald im Untergrund der Baustelle verschwunden sein werden. Die sozialdemokratischen Kommunalpolitiker machten sich weiter auf den Weg zur Gemarkenstraße. In der letzten Bezirksvertretungssitzung beschlossen die Mandatsträger einstimmig den Umzug des Eiscafés in die Räumlichkeiten des ehemaligen Juweliergeschäfts. Hier entsteht ein neuer attraktiver und belebender Standort auf der Gemarkenstraße.

Die Carmerstraße selbst macht einen desolaten Eindruck. Seit nunmehr vier Jahren - gefühlten 10 Jahren - befindet sich dort eine Dauerbaustelle, obwohl schon seit langer Zeit nichts mehr geschieht. Aus der ehemals schönen Allee ist eine verdreckte Kraterlandschaft geworden. Viele Anwohner sind erheblich genervt von dem Zustand ihrer geliebten Straße. Hier muss dringend gehandelt werden. Die SPD Holsterhausen wird sich mit den nicht haltbaren Verhältnissen in der Carmerstraße auseinandersetzen und möglichst für Abhilfe sorgen.

Auf der Planckstraße konnten sich die radelnden Sozialdemokraten von den Neupflanzungen in den Baumbeeten überzeugen. Der Sturm Ela hatte gerade diesen Teil Holsterhausens hart getroffen. Es gibt einige Spender, die eine Neuanpflanzung ermöglicht haben. Vielen Dank dafür!

Am Ende der interessanten Radtour besichtigten die Ratsmitglieder Julia Jankovic und Hans Aring, der BV-Seniorenbeauftragter Herbert Schika und der Ortsvereinsvorsitzende Benno Justfelder die neue Bushaltestelle auf der Autobahnbrücke in der Keplerstraße. Die etwas lange Bauzeit hat sich auf jeden Fall gelohnt, die Fahrgäste mit Handicap können nun gefahrlos ein- und aussteigen. Das ist ein gelungenes Beispiel für Inklusion im Alltag. Die Holsterhauser Sozialdemokraten hoffen, dass es in Zukunft bei Baustellen weniger Anlässe für Beschwerden durch bessere Baustellenmanagements geben wird.
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