„You don’t have to search no more“

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Der Auftritt von Paper Plane in den Domstuben war ein großer Erfolg. Foto: Bangert

Umjubelter Auftritt der Band „Paper Plane“ in den Domstuben machte Appetit auf mehr

Durch das Netzwerk von Nebenan.de können im Internet Kontakte geknüpft werden. Das System dieser Nachbarschaftsplattform hat auch Fischlaken, Heidhausen und Werden erfasst.

Man tauscht sich aus, vereinbart Treffen und gemeinsame Unternehmungen. Etwa eine Wanderung auf dem Baldeneysteig oder die Planung von Fahrradtouren. Auch geht es um Themen wie zum Beispiel „Wie ändere ich meine Ernährungsgewohnheiten?“. Monatlich trifft sich montags in den Domstuben ein gemeinsamer Stammtisch.

Rauschende Silvesternacht

Diesmal gab es etwas ganz Besonders: Ein veritables Newcomer-Konzert! Musikfan Uli Tonder hatte sich vor geraumer Zeit der Band Paper Plane um den aus Mazedonien stammenden Sänger Dame Zlatkov angenommen. Die Bandmitglieder wohnen schon länger in Werden und produzieren zurzeit eine CD mit Eigenkompositionen, die bald herauskommen soll. Die Brüder Dame und Vase Zlatkov haben ein klassisches Studium für Trompete und Klarinette absolviert, komplettiert wird ihre Band durch Diana Gregorieva und Slavi Gregoriev. Dame Zlatkov hat bisher in Clubs, im Biergarten „Werdener Wiesn“ und auch bei Festen von „Werden hilft“ bekannte Rock-und Popsongs gesungen und dazu Gitarre gespielt. Highlights waren sicherlich der auch von Oberbürgermeister Thomas Kufen bewunderte Auftritt bei kunstwerden und Zlatkovs musikalisches Programm bei Malis rauschender Silvesternacht auf dem Treidelplatz.

Immergrüne Hits und eigene Kompositionen

Das Konzert wurde ein voller Erfolg. Der Saal der Domstuben war bestens gefüllt, die vielen älteren Jahrgänge bewiesen, dass es für diese Art von Musik in Werden durchaus einen Bedarf gibt. Denn sei es bei „Black Magic Woman“ und „Paint it black“ oder „Country Roads“. Die Begeisterung war groß. Selbst vor einem Elvis-Medley und „You're the one that i want” scheuten Paper Plane nicht zurück. Die knapp 80 Zuschauer sparten nicht mit Klatschen, Pfeifen und Johlen. Der Band gefiel dieser Zuspruch sichtlich. Alles „unplugged“ und ohne Schlagzeug. Was selbst Experten verblüffte: Auch ohne Drums stimmte der Beat. Ehrliche, nur mit Melodie- und Harmonieinstrumenten rhythmisch rübergebrachte Musik. Paperplane bot einen akustischen Mix aus Folk, Rock und Grunge. Da waren viele Coversongs zu hören, aber eben auch vier eigene Lieder, die ebenfalls überzeugten. Mit Eigenkompositionen wie „See you again“ oder „Horizon“ machte die Band Appetit auf mehr. Dessen finale Textzeile war Programm für diejenigen, die hier eine neue Lieblingsband gefunden hatten: „You don’t have to search no more.“ Auf der ersten eigenen CD wird eine bunte Mischung zu hören sein: „Wir haben so viele Ideen, da können wir uns gar nicht an nur eine Musikrichtung halten.“
Man darf auf die Veröffentlichung gespannt sein, das Fazit des Konzerts war jedenfalls einhellig: „Ein toller Abend, der nach einer Wiederholung ruft. Vielleicht im nächsten Jahr?“ Paper Plane sei nämlich eine Band, von der man sicher noch hören werde…
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