Guten Tag! Je suis Charlie

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Liebe Leserinnen und Leser,

es war kein guter Tag für die Presse. Wir alle sind entsetzt und tieftraurig. Skrupellose Mörder überfielen die Pariser Redaktion des Satiremagazins „Charlie Hebdo“ und töteten.

Böse

Die Karikaturen von „Charlie Hebdo“ sind böse, selten geschmackvoll, politisch unkorrekt. Das Blatt nimmt kein Blatt vor den Mund, jeden aufs Korn, der es verdient hat. Französische Politiker kriegen da ihr Fett weg, besonders scharf ist „Charlie Hebdo“ in seiner antiklerikalen Haltung.

Missbrauch

Jedweder Missbrauch von Religion ist das rote Tuch, thematisiert bei Christen, Juden, Buddhisten jetzt eher nicht, aber eben auch Muslimen. Das hat jetzt mutigen Journalisten ihr Leben gekostet. Nicht einmal Polizeischutz und Leibwächter konnten sie retten.
Eine Welle der Solidarität geht durch die Presselandschaft, eine anrührende Form der Ehrbezeugung gegenüber den Toten ist das Bekenntnis: „Je suis Charlie – Ich bin Charlie“.

Trauer?

Die „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ fühlen sich bestätigt, werden am kommenden Montag mit Trauerflor für die Opfer durch Dresden marschieren.

Das macht die ganze Sache noch trauriger.
Charlie Brown weint...
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1 Kommentar
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Anastasia-Ana Tell aus Essen-Ruhr | 08.01.2015 | 16:03  
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