Mit dem Strom schwimmen?

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Meditation mit Humor: Luisa, Marlene und Selina haben ihrem Springbrunnen eine Quietsche-Ente beigesellt. Foto: Henschke

Selbstgebaute Springbrunnen laden im Mariengymnasium ein zur Meditation

Im Mariengymnasium wurde nun eine besondere Ausstellung eröffnet. Im Raum der Stille werden von Schülern gebaute Zimmer-Springbrunnen präsentiert. Die Klasse 8c hatte sich im Physikunterricht mit den technischen Voraussetzungen von Springbrunnen beschäftigt und in Kleingruppen sieben solcher Wasserspiele erschaffen. Ob schlicht oder golden-pompös, die handwerklichen Probleme waren immer dieselben. Klassenlehrerin Irene Franke schmunzelt: „Es ist gar nicht so einfach, hartes Plastik zu durchbohren. Wir haben auch ordentlich Überschwemmungen verursacht. Da lernten die Mädchen einen Wischmopp kennen.“ Im Religionsunterricht wurde über die meditative Bedeutung des Wassers gesprochen. Hier entstanden Texte zum Thema Quellen und Brunnen, die nun in Korrespondenz mit den Springbrunnen zur Meditation anregen. Da finden sich grundlegende Gedanken: „Mit dem Strom schwimmen?“ oder „Bist du ein Tropfen wie alle anderen - oder nicht?“. Die Ausstellung läuft noch bis zu den Sommerferien und richtet sich vornehmlich an die Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern. Darüber hinaus können sich Interessierte wegen einer Besichtigungsmöglichkeit an Schulseelsorger Gregor Lauenburger wenden. Telefonischer Kontakt unter 0201-492226 beim Schulsekretariat des Mariengymnasiums.
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