„Wir sind in Werden zuhause“

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Am 18. Januar 2018 wird der neue Edeka Frischemarkt an der Velberter Straße eröffnet. Foto: Bangert
 
Andreas Diekmann begrüßte zu einem ersten Rundgang. Foto: Bangert

Edeka-Center Diekmann an der Velberter Straße eröffnet am 18. Januar 2018

Wenn Anfang 2018 das neue Edeka-Center der Familie Diekmann an der Velberter Straße an den Start geht, ist die aktuelle Versorgungslücke in Werden wieder geschlossen.

Dann können die Kunden auf mehr als einem halben Hektar Gesamtfläche einkaufen und parken. Der Edeka-Frischemarkt Diekmann wird davon rund 2200 Quadratmeter Verkaufsfläche einnehmen, sein Vorläufer hatte weniger als die Hälfte zu bieten. Vor dem Markt werden viele Parkplätze zur Verfügung stehen. Im Obergeschoss findet sich ein 846 Quadratmeter großer trinkgut-Getränkemarkt mit einem zusätzlichen Parkdeck, welches über eine eigene Zufahrtsrampe von der Velberter Straße aus zu erreichen ist. Darüber hinaus sorgen zwei Aufzüge für eine komfortable Verbindung zwischen dem Markt im Erdgeschoss und dem Obergeschoss.

Geschichte weiterschreiben

In den Eingangsbereich des Neubaus wird die Lottoannahmestelle Kurbjuhn einziehen, wechselt von der Ruhrtalstraße in den neuen Markt und bietet dann auch Postdienstleistungen an. Ergänzen sollen ein Café der Bäckerei Büsch und Blumen Wolframm. Besonderen Wert legte der Bauherr, die Edeka Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr, auf nachhaltiges Bauen. Der Platinstandard „Green Building“ geht über ökologische Aspekte hinaus, bezieht auch ökonomische und soziokulturelle Qualitäten mit ein. Beim Bau wurden daher strengste Kriterien eingehalten, ausschließlich ökologische Baustoffe verwendet. Darüber hinaus zeigt sich der Markt zukunftsweisend aufgestellt, so Diekmann: „Auf dem Dach des Getränkemarktes findet sich eine Photovoltaik-Anlage. Wir nutzen Wärmerückgewinnung aus den Kälteanlagen. Die Dächer der Carports sind begrünt. Und wir werden Ladestationen für Elektroautos und E-Bikes anbieten.“
Der im Jahr 1972 eröffnete kleinere Edeka-Laden an der Heckstraße wird übrigens weiter bestehen bleiben, so Andreas Diekmann. Das Familienunternehmen hatte immer zwei Standorte im Abteistädtchen und das soll sich auch nicht ändern: „Wir sind in Werden zuhause. Daher haben wir noch einen längerfristigen Mietvertrag an der Heckstraße und bleiben als Nahversorger vor Ort.“ Somit wird es in der Altstadt auch nach der Schließung von Aldi und Plus weiterhin einen Lebensmittelmarkt geben, was gerade die älteren Werdener erfreuen wird. Gemeinsam mit Schwester Daniela übernahm der 44-Jährige vom Vater Horst Diekmann, ist nun schon in dritter Generation als Einzelhandelskaufmann für die Kunden da: „Wir dürfen die Geschichte weiterschreiben. Großer Dank gilt unseren Eltern, die immer an meine Schwester und mich geglaubt haben.“

Erstaunliche Dimensionen

Zu einer Vorschau waren nun Gäste aus Werden, Anwohner, Politik und Verwaltung eingeladen. Bei einem ersten Rundgang durch den noch leeren Frische-Markt waren erstmals die ungeahnt großzügigen Dimensionen zu bestaunen. Chef Andreas Diekmann zeigte sich höchst zuversichtlich: „Bis zur Eröffnung gibt es zwar noch einiges zu tun, aber wir sind auf einem guten Weg. Wir haben noch viele weitere Ideen, auch wird noch an dem deutlich erweiterten Sortimentsplan gefeilt.“ Weiteres Personal wurde eingestellt, rund hundert Kräfte insgesamt: „Wir haben dann einen guten Mix aus vielen ehemaligen und auch neuen Mitarbeitern.“ Wenn das Weihnachts- und Silvestergeschäft geschafft ist, werden sich alle Kräfte ganz dem neuen Markt widmen. Die Eröffnung ist für den 18. Januar 2018 vorgesehen. Dem Kaufmann ist die Vorfreude anzumerken, ihm gefällt der neue Komplex sehr: „Aber wir haben den Markt ja nicht für uns gebaut, sondern für die Werdener. Ich bin gespannt, wie er unseren Kunden gefällt.“ Die Räumlichkeiten lassen eine ganz andere Präsentation der Waren zu, ein Highlight dürfte sicherlich die neue Fischtheke mit eigenem Räucherofen werden. Hier wurde eigens speziell geschultes Personal eingestellt, um auch besondere Wünsche der Kundschaft erfüllen zu können: „Wir von Edeka können das.“
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