Luft im Abstiegskampf

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Malte Mallach konnte in Velbert gleich achtmal treffen. Foto: Bangert
 
Max Seibel war elffacher Torschütze beim wichtigen Sieg der DJK-Reserve. Foto: Bangert

Die Spiele der Handballer waren ähnlich schön anzusehen wie das tolle Wetter

Für die DJK Werden sah es richtig gut aus an diesem schönen Wochenende. Die Damen konnten sich mit einem furiosen Schlussakkord den Sieg sichern, den Herren gelang ein ganz wichtiger Auswärtserfolg, die Reserve konnte sich im Abstiegskampf Luft verschaffen.

1. Damen gegen TB Osterfeld 27:21
Tore: Falke (9), Osterwald (5), Nowicki (4), Bardtke (3), Majic (3), Abberger, Brenner, Lutz.
So langsam kann sich die HSG entspannen, da ihr der Vorsprung von sechs Punkten in den noch verbleibenden vier Spielen kaum noch zu nehmen sein dürfte. Gegen den neuen Tabellenletzten TB Osterfeld konnten die Werdener Damen ihren zehnten Saisonsieg erzielen.
Mit diesem Erfolg sicherten die Damen ihren vierten Tabellenplatz und dürften damit die Qualifikation für die demnächst reduzierte Landesliga erreicht haben. Von Beginn an lag die HSG gegen unbequeme und teilweise sehr hart verteidigende Gäste immer mit mehreren Toren in Führung, ohne sich aber entscheidend absetzen zu können. Sechs Minuten vor dem Ende stand es nur 22:21, doch mit einem energischen Endspurt konnte der Sieg sichergestellt werden. Die Trainer Andre Gutjahr und Carsten Völker lobten die Leistung von Charlotte Falke, zeigten sich aber unzufrieden über die Torausbeute des Teams. Bestimmt 15 sogenannte hundertprozentige Möglichkeiten wurden ausgelassen. Bei der TG Düsseldorf könnte Werden sich nun für das überraschende 21:26 im Hinspiel revanchieren.

2. Damen gegen HSG Am Hallo 18:29

Tore: Neu (5),K. Schwätzer (5), Chr. Schwätzer (3), Kreie (2), Sterk (2), Kruthoff.
In der Platzierungsrunde fing sich die HSG-Reserve eine herbe, in dieser Höhe nicht erwartete Niederlage. Gegen die Ortsrivalinnen kam Werden von Beginn an nicht ins Spiel, so konnten die Gegnerinnen schnell uneinholbar davonziehen.

Großen Sprung gemacht

HSG Velbert / Heiligenhaus gegen 1. Herren 33:35
Tore: Mallach (8), Krauthausen (7), Kerger (6), Vollmer (6), Völker (3), Dewald (2), Pfeffer (2), Clasen.
War das wichtig! Trainer Dirk Bril sah einen erfreulichen Erfolg seiner Truppe beim Verfolger. Die HSG Velbert / Heiligenhaus konnte letztlich knapp, aber höchst verdient bezwungen werden. Mit diesem Erfolg beim direkten Tabellennachbarn verschafften sich die Grün-Weißen erst einmal Luft im Abstiegskampf. Nach einer schnellen 6:2 Führung der Werdener kam der Gegner bis zur Halbzeit wieder heran und konnte das Spiel ausgeglichen gestalten. Nach dem Seiten wechsel steigerten sich die Löwentaler und zogen innerhalb von zehn Minuten von 23:23 auf 33:27 davon. In dieser Phase stand die DJK-Abwehr sicherer und im Angriff wurden die sich ergebenden Torchancen auch deutlich konsequenter genutzt. In den letzten fünf Minuten kam der Gegner noch einmal bedrohlich auf, denn die Löwentaler ließen sich durch die offene Manndeckung des Gegners total aus dem Konzept bringen. Doch gestützt auf den sehr guten Torhüter Hubertus Feldhege und den routinierten Dennis Kerger retteten die Grün-Weißen den Sieg „irgendwie“ über die Zeit. Beim Schlusspfiff war die Freude bei Mannschaft, Trainer, Betreuer und Fans dementsprechend riesig. Werden machte einen großen Sprung und belegt nun den sechsten Platz der Landesliga.
Daheim im Löwental könnten die Grün-Weißen gegen die DJK Altendorf dem Klassenerhalt einen weiteren großen Schritt näher kommen.

A-Jugendtorhüter glänzte

2. Herren gegen TV Kupferdreh 23:22
Tore: Seibel (11), Holtz (6), Kuzminski (4), Kraft, Risch.
Klasse! Trainer Tristan Kulbartsch und seine Mannen konnten feiern. Mit dem TV Kupferdreh wurde der Fünfte der Bezirksliga geschlagen. Obwohl die Werdener Reserve nur mit sechs Feldspielern antreten konnte, holte sie sich durch eine Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit enorm wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Großer Rückhalt war dabei der erstmalig eingesetzte junge A-Jugendtorhüter David Kowalewski, der mit großartigen Paraden mehrere klare Torchancen des Gegners vereitelte. Auch der elffache Torschütze Max Seibel wusste zu überzeugen. Trainer Tristan Kulbartsch lobte nach dem Spiel die kämpferische Einstellung der gesamten Mannschaft. Am Sonntag kommt es zum eventuell schon vorentscheiden Duell mit der SG Überruhr II. Werden hat bereits drei Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone, wäre mit einem Sieg wohl aller Sorgen ledig.

3. Herren gegen Winfried Huttrop III 20:27
Tore: Hitzbleck (6), Joos (6), Schmücker (6), Kozjak (2).
Ohne jeden Feldspieler auf der Ersatzbank zeigten die Werdener Oldies dennoch eine höchst engagierte Leistung und hielten erstaunlich gut mit. Zwar konnte die Niederlage nicht verhindert werden, doch sie hielt sich in einem durchaus erträglichen Rahmen.
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