Spitzenreiterinnen

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Der 80er Marcel van Emmenes lässt den Mintarder Kevin Hougardy stehen. Foto: Bangert
 
Maurice Schmidt und Christoph Steinmetz konnten mit dem SC Werden-Heidhausen II in Kettwig siegen. Foto: Bangert
 
Auch Max Luxen bot großen Einsatz, doch die SG Werden 80 unterlag den Mintarder Gästen. Foto: Bangert

Spiele der Fußballer: Die SC-Teams gewinnen allesamt, die 80er hadern mit dem Verletzungspech


Den Werdener Damen gelang der Sprung an die Tabellenspitze. Während die Teams des SC Werden-Heidhausen unisono auswärts siegen konnten, stand der SG Werden 80 die Verzweiflung auf die Stirn geschrieben. Unglaubliches Verletzungspech, dennoch das Spiel gemacht und höchst unglücklich verloren.

Kreisliga A

Blau Gelb Überruhr gegen SC Werden-Heidhausen Damen 0:5
In einem sehr guten Spiel gegen überforderte Überruhrerinnen gelang den Werdener Damen der vorzeitige Sprung an die Tabellenspitze. Alle Tore waren schön herausgespielt. Die Mannschaft spielte im Kollektiv gekonnt zusammen, zeigte sich vorne zielstrebig, hinten kompakt und lief die langen Bälle der Gastgeber locker ab. Lediglich ein Lattenschuss und ein weiterer Distanzschuss, der von Torfrau Martha Macek entschärft wurde, waren gefährliche Aktionen der Heimmannschaft. Den Torreigen eröffnete und beendete Zeynep Sariaslan, Carolin Koch verwandelte einen Elfmeter, auch Nele Bielefeld und Josefine Haver durften jubeln.
Trainer Simon Freisenhaus freute sich über den Moment, blickte aber sofort wieder nach vorn: „Jetzt dürfen wir uns eine Woche lang über die Tabellenführung freuen und müssen dann nachlegen. Wenn es so weiter läuft, freuen sich unsere Fans über tollen Fußball!“ Nun kommt Rot-Weiss Essen II ins Löwental, mit erst drei Punkten im Gepäck.

Yurdum Spor gegen SC Werden-Heidhausen I 0:5
Yurdum Spor wollte um den Aufstieg mitspielen, das dürfte sich nun erledigt haben. Die Truppe von Trainer Danny Konietzko siegte in dieser Höhe völlig überraschend und setzt sich in der Verfolgergruppe des Spitzenreiters Blau Gelb Überruhr fest.
Den Kasten hütete diesmal Kevin Saalbach, Co-Trainer der Reserve. Er konnte nach einem Nachmittag nach Maß beruhigt unter die Dusche gehen, blieb ohne Gegentor. Früh brachte Jason Munsch die Gäste in Führung, Knackpunkt war die 65. Minute, als Kapitän Florian Kleine-Beck zum 2:0 für die Löwentaler traf.
In der Schlussphase wurde es deutlich: Ein Eigentor der Gastgeber machte alles klar, der eingewechselte Jugendliche Khalid Waziri legte das 4:0 nach. Den Schlusspunkt setzte Yannick Bönte, der kurz vor Spielende einen Elfmeter zum Endstand verwandeln konnte.
Die Löwentaler kletterten auf den fünften Rang, inmitten von Teams, gegen die sie schon punkten konnten. Nun geht es mit breiter Brust zur Reserve des Bezirksliga-Spitzenreiters DJK Mintard, die bisher zwei Zähler mehr auf dem Konto hat.

SG Werden 80 gegen DJK Mintard II 1:3
Trainer André Bausch versuchte, gelassen zu bleiben: „Zunächst einmal sind wir mit unserem Start zufrieden. Neun Punkte sind für uns als Aufsteiger ok, wobei gegen Kupferdreh und vor allem heute gegen Mintard mehr drin gewesen wäre.“ Zwar hat die SG mit etlichen Verletzungen zu kämpfen, Stefan Westermann, Thorsten Merkel, Dennis Deutschmann, Marc Nern werden länger fehlen, Torjäger Markus Dymala brach sich bei einem Zusammenprall mit dem gegnerischen Torwart Augenhöhle und Nase und muss operiert werden.

„Das rächt sich“

Doch die 80er begannen mutig und gingen schnell durch Dennis Peter in Führung. Immer wieder tauchten die Werdener vor dem Gästetor auf, wo Keeper Ullisch einen Sahnetag erwischt hatte und sensationell hielt. Aus heiterem Himmel kam der Gast zum Ausgleich, so ging es mit einem mageren 1:1 in die Pause. Trainer Bausch trauerte den vergebenen Chancen nach: „Wir hätten 3:0 oder 4:0 führen müssen. Das rächt sich.“ Zudem musste Torwart Manuel Will nach einem heftigen Tritt auf den Knöchel herunter humpeln und könnte ebenfalls länger ausfallen. Für ihn kam Feldspieler Jan Henrich in den Kasten. Die nächsten Bauchschmerzen für Bausch: „Ohne gelernten Keeper wird es schwer.“
Mintard guckte die Gastgeber aus, stand tief und setzte Nadelstiche. In der
Minute brachte ein blitzschnell vorgetragener Konter das 1:2, auf halblinks war die DJK durchgebrochen. Im Gegenzug hatte Patrick Dehn die Möglichkeit, wurde im Strafraum gelegt, dafür hätte es Elfmeter geben können.
Der nächste Konter brachte das nächste Gegentor. Der ehemalige Werdener Hougardy setzte sich energisch ein und steckte durch zum Torschützen. Wieder begriff Bausch die Welt nicht mehr: „Den hatten wir doch schon gestellt. Da muss mal ein taktisches Foul her. Wir sind zu lieb!“ Marvin Baumeister eilte auf dem Flügel davon, passte in die Mitte, wo Lars Ramrath um Zentimeter verpasste.
Nun stehen für Trainer André Bausch und seine Mannen schwere Zeiten bevor: „So viele Verletzte. Ausgerechnet jetzt kommen die starken Gegner. Aber wir werden das Beste draus machen.“ Mit Preußen Eiberg kommt nun der Mitaufsteiger ins Löwental.

Kreisliga B

FSV Kettwig II gegen SC Werden-Heidhausen II 2:3
So langsam kommt die SC-Reserve in Tritt. Beim FSV Kettwig II siegte die Mannschaft zum dritten Mal in dieser Saison und konnte so ihr Punktekonto ausgleichen. Robert Schulz besorgte nach einer Viertelstunde die Führung, welche allerdings prompt wieder ausgeglichen wurde. Der SC ging erneut in Front, Christoph Steinmetz verwandelte einen Elfmeter. Im zweiten Durchgang war der gerade eingewechselte Pascal Bartels Wegbereiter des Sieges, als er in der 51. Minute das 3:1 markierte.
Zwar konnten die Hausherren nach 65 Minuten noch auf 2:3 verkürzen, doch es blieb beim zweiten Auswärtssieg der Löwentaler. Beim Tabellenführer wird es nun extrem schwer. Der TC Freisenbruch konnte bisher alle Begegnungen für sich entscheiden, und dies ohne jedes Gegentor.

Kreisliga C

FSV Kettwig III gegen SG Werden 80 II 2:0
Werden konnte wieder nicht antreten. SG-Vorsitzender Peter Büker ist Realist: „Ob wir die Mannschaft noch halten können, ist fraglich. Dafür hat unsere Erste zu viele Ausfälle.“

So rollts Leder:

Sonntag, 18. September:
11 Uhr: SC Werden-Heidhausen Damen gegen Rot-Weiss Essen II, Löwental.
11 Uhr: TC Freisenbruch gegen SC Werden-Heidhausen II, Bergmannsbusch.
11 Uhr: Teutonia Überruhr II gegen SC Werden-Heidhausen III, BSA Überruhr.
13 Uhr: DJK Mintard II gegen SC Werden-Heidhausen I, Durch die Aue.
13 Uhr: SG Werden 80 II gegen SpVgg Steele III, Löwental.
15 Uhr: SG Werden 80 I gegen Preußen Eiberg, Löwental.
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