Kinder sind Künstler

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Ausdrucksstarkes Tanztheater: (v.li.) Anleiter Timo Löffler, Ibrahim (9), Anna-Linn (19), Lena (19), Betreuerin Caro Gonda, Larissa (13 und Leonie (12). Und den Spagat beherrscht Romina (13) hervorragend.
 
Sandbilder gestalten war der Workshop, der Sidar (9) am meisten Spass gemacht hat.
Evangelische Jugend Essen veranstaltet Kunstaktion im Aposteljugendhaus



„Die Welt im Blick“ - so lautete die Überschrift für die viertägige Kunstaktion, welche die Evangelische Jugend auch im Jahr 2016 in der ersten Osterferienwoche im Aposteljugendhaus in der Mülheimer Straße veranstaltet hat. Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 16 Jahren aus verschiedenen Jugendhäusern und Jugendtreffs des gesamten Stadtgebietes konnten sich bei diesem Gemeinschaftsprojekt in verschiedenen Workshops künstlerisch betätigen. Ausgestellt werden die Werke im Anschluss in der Marktkirche in der Innenstadt.

Auch in diesem Jahr kam die Aktion jung, bunt und kreativ daher. Ihr Motto war wieder an das Themenjahr der Evangelischen Kirche in Deutschland angelehnt, in dem es dieses Mal um weltweite Zusammenhänge und Beziehungssysteme geht.
„Sich mit der Welt befassen, eigene Eindrücke gewinnen, verschiedene Techniken kennenlernen und gestalterisch umsetzen: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen Kunst schon in jungen Jahren als einen aktiven Prozess erleben. Kunst, als Bild oder als Skulptur, ist das Ergebnis einer lebendigen Auseinandersetzung mit der sozialen Umgebung.“, so der Jugendreferent Klaus Krapf. „Wir wollen den Kindern ein Gefühl dafür geben, das das, was sie machen, gut ist und dass es wertgeschätzt wird, was sie gestalten. Schon seit 10 Jahren wird diese Kunstaktion nun gemacht, in diesem Jahr sind aber alle Jugendhäuser an einem Platz versammelt. Früher hat jeder Treff und jedes Haus die Aktion in den eigenen vier Wänden veranstaltet.“ Dieses Mal im Mittelpunkt stand das Verhältnis des Einzelnen und unserer Gesellschaft zu Welt.
Spannend war die Aktion nicht nur für die Kinder, sondern auch für die vielen Ehrenamtlichen, die sich engagierten. Ihnen war es auch zu verdanken, dass Workshops wie Breakdance, Plastisches Gestalten, Sprüh- und Schablonentechnik, Graffiti, Up-Cycling,Sandbilder gestalten, Kaleidoskop bauen, Lochbild-Kamera oder Tanztheater in so großer Vielfalt zu Stande gekommen sind. Zahlreiche der Betreuer sind selbst künstlerisch begabt, sprich sind Breakdancer, Graffiti-Künstler oder Ausdruckstänzer und gaben ihr Wissen und Können an die Kinder weiter. Auch Uwe Roth und Lydia Kellermanns aus dem Team des Aposteljugendhauses haben die Aktion nicht nur mit organisiert, sondern an den vier Tagen zudem tatkräftig mit begleitet, um den knapp 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine tolle und abwechslungsreiche Woche zu bieten.
Und das wurde auch geschafft: Beim Betreten den Hauses wurde gehämmert, geklopft, gesprüht, getanzt und gestanzt. Vom Keller über den Hof bis hin zur ersten Etage und sogar in der Kirche fanden die Workshops statt. Im Hof hatten sich die Graffiti-Künstler ausgebreitet, im Keller wurde das Tanztheater veranstaltet und im ersten Stock konnten die Kinder aus Ton plastische Objekte gestalten, bunte Sandbilder herstellen und aus alten Kronkorken neue Bilder entstehen lassen, kurz Up-Cycling betreiben.
Auch Nursema (13) vom Jugendhaus Neuhof in Katernberg war bei der Kunstaktion dabei und hat sich in erster Linie für Graffiti interessiert: „Ich finde die Aktion hier im Aposteljugendhaus super. Vor allem dass sie in den Ferien stattfindet, weil das viel besser ist als zu Hause rumgammeln. Mein Wunsch war beim Graffiti dabei zu sein und das hat geklappt. Am ersten Tag haben wir eine Einführung bekommen und durften an Holzbrettern üben, dass wir ein Gefühl für die Technik bekommen. Ich finde es auch toll, dass unsere Bilder ausgestellt werden und sich jeder das anschauen kann.“
Weitere Jugendhäuser und Jugendtreffs, die mit von der Partie waren sind das Gecko&Mobil aus Kray, das Tresor in Stoppenberg, das Maggi auf der Margarethenhöhe, das Nord in Katernberg, das Spasshaus im Ostviertel, das Vivo in Frillendorf, das Jugendhaus an der Rubensstraße in Holsterhausen, das Café Nova und das Coffee Corner in Borbeck sowie das Paulusjugendhaus in Heisingen.
Gezeigt werden die gestalteten Kunstwerke vom 29. März bis zum 22. April in der Marktkirche, Markt 2 /Porschekanzel in der Innenstadt. Die Finissage erfolgt am 22. April von 15-16 Uhr in der Form eines Abschlussfestes mit Präsentationen, Musik und Tanz.
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