Gesundheitsvorsorge im Revier - Länger zuhause wohnen -

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Gesundheitsvorsorge im Quartier - Juan Carlos Pulido, WG Essen-Nord eG, leitete diese wichtige Veranstaltung.
 
Zahlreiche Alternativen altersgerechten Wohnens wurden aufgeführt - was es alles gibt!
von Carmen Dluzewski
Mit steigendem Alter fallen viele alltägliche Abläufe zunehmend schwerer.
Wie gut, dass es kompetente Menschen gibt, die sich auf die Bedürfnisse älterer Menschen spezialisiert haben. So luden die Wohnungsgenossenschaft Essen-Nord eG und die Diakoniestationen Essen gGmbH zur großen Infoveranstaltung in den Gemeindesaal von St. Clemens Maria Hofbauer in Essen-Altendorf ein. Zahlreiche Interessierte folgten der Einladung und waren gespannt auf die Angebote zum Thema altersgerechte Vorsorge.
Juan-Carlos Pulido, Vorsitzender des Vorstandes der Wohnungsgenossenschaft Essen-Nord eG begrüßte die Anwesenden herzlich und stellte zusammen mit den weiteren Mitgliedern des Vorstandes Michael Malik und Andreas Dargegen die Möglichkeiten der altersgerechten Anpassung der Wohnung vor. „Es gibt durchaus Alternativen, die es einem älteren Menschen ermöglichen, so lange wie möglich zu Hause zu wohnen“, so Michael Malik „sei es durch zusätzliche Geländer, verbreiterte Türen oder Badumbau, wie von Wanne auf Dusche“. Jeder Mieter kann einen Antrag stellen, die zuständigen Mitarbeiter kümmern sich gerne um deren Anliegen. Gemeinsam mit dem Mieter wird dann eine für alle zufriedenstellende Lösung gefunden. Andreas Dargegen informierte auch über altersgerechte Neubauten, die seitens der WG Essen-Nord bereits erstellt wurden und die in der weiteren Planung sind. Gerade im Alter hat die Wohnqualität entscheidenden Einfluss auf Lebensfreude, Sozialkontakte und das allgemeine Wohlbefinden. So ist die WG Essen-Nord immer bestrebt dafür neue Ideen umzusetzen.

Doch nicht immer ist gleich ein Umbau nötig. Dass in vielen Fällen zunächst auch Betreuungsdienstleistungen ausreichen, zeigten die Vertreter der Diakoniestationen Essen gGmbH auf.
Martina Pollert, Geschäftsführerin Diakoniestationen, meldete sich nun mit den Worten: „die WG Essen-Nord stellt die Technik und wir bringen die Menschen“. Viele Hilfen können von älteren Menschen in Anspruch genommen werden, wenn sie nicht mehr alleine klarkommen. Für Einzelberatungen stehen u. a. Andrea Steinhoff, Organisation und Anke Lomb, stellv. Pflegedienstleitung Essen-Frohnhausen zur Verfügung.

Auch die Präsentation des Menü-Bringdienstes „Landhausküche“, des gemeinnützigen Vereins „Die Johanniter“ (hier stand besonders der Hausnotrufdienst im Mittelpunkt) und des Pflegestützpunktes der Stadt Essen stießen auf großes Interesse. Viele Fragen wurden vom Publikum gestellt, wie: „Geht die Landhausküche auch auf besondere Ernährungsformen, wie Diabetiker oder Vegetarier ein?“ Oder: „Wie sieht es mit der Sicherheit beim Hausnotrufdienst aus, was den Zugang zu Wohnungen betrifft?“. Kosten, die bei den jeweiligen Diensten entstehen, waren ebenfalls ein wichtiger Punkt, über den gesprochen werden musste. Das neue Pflegegesetz. PSGII, das am 01.01.2017 in Kraft tritt, war auch kurz Thema dieser Info-Veranstaltung. Doris Knierim und Linda Breuing (beide Pflegestützpunkt der Stadt Essen) verweisen dazu auf ihre Beratungsmöglichkeiten.

Juan-Carlos Pulido, WG Essen-Nord eG beschloss den Abend mit den Worten: „wir bedanken uns für ihr Interesse und hoffen, dass wir mit der heutigen Veranstaltung einen guten Einblick in unsere Aktivitäten geben konnten. Wir lassen niemanden mit seinen Sorgen allein und fordern Sie auf sich von uns und unseren Partnern beraten zu lassen.“
"Wie und wo kann ich meinen Bedürfnissen entsprechend Kontakt aufnehmen?" So lautete die Frage einer Besucherin.
Auch dafür war gesorgt: jeder interessierte Bürger konnte eine Tasche, gefüllt mit Informations-Flyern, Broschüren etc. mitnehmen, um sich zuhause noch einmal in Ruhe mit dem Thema zu beschäftigen.
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