Essen plant "BürgerRatHaus"

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Thomas Kufen, Dirk Miklikowski, Hans-Jürgen Best, Christian Kromberg, Jochen Sander und Peter Renzel präsentieren den Standort des neuen "BürgerRatHauses".

2024 öffnet ein neues Stadtverwaltungsgebäude für soziale Dienstleistungen in der Essener Innenstadt. Mit einem ansprechenden Design und digitalen Fortschritt will das neue städtische Quartier bestechen. Das "BürgerRatHaus" soll hinter der Synagoge und zwischen der Steeler-, Varnhorst- und Bernestraße entstehen.

An der Stelle des alten Essener Hauptbades und des heutigen Jobcenters werden Anfang 2024 die Tore für ein neues Stadtverwaltungsgebäude für soziale Dienstleistungen geöffnet. Auf einer Fläche von 9100 Quadratmetern, mitten im Herzen der Stadt Essen und hinter der Synagoge, soll Platz geschaffen werden für moderne und attraktive Arbeitsplätze der Stadtverwaltung. „Durch die zentrale Lage und die angrenzenden Haltestellen wird ein barrierefreier Zugang für die Bürgerinnen und Bürger geschaffen“, meint Hans-Jürgen Best vom Geschäftsbereich Planen.

Wie sieht die Stadtverwaltung der Zukunft aus?

„Die Ansprüche der neuen Arbeitswelt müssen berücksichtigt werden, um einer optimalen Arbeitssituation gerecht zu werden“, so Christian Kromberg vom Geschäftsbereich Digitalisierung. Die Mitarbeiter müssen sich somit nicht nach den Möglichkeiten eines Gebäudes richten, sondern das Gebäude kann nach den Ansprüchen der Mitarbeiter gestaltet werden. Ein Ideenwettbewerb für Architekten soll die äußere Gestaltung des Gebäudes festlegen. Ein Ziel ist es, dass sich die Mitarbeiter und Bürger gleichermaßen in dem neuen Gebäude wohlfühlen.
Bereits von Zuhause aus sollen die Essener Bürger im digitalen Kontakt mit ihrer Verwaltung stehen können. Somit können Anträge und Formulare schneller abgerufen und eingereicht werden.
Trotz der vielen neuen digitalen Wege, soll das "BürgerRatHaus" auch für die Besucher eine vernünftige Kommunikation mit ihrer Verwaltung gewährleisten, die sich in der digitalen Welt nicht zurechtfinden.


Welche Fachbereiche sollen in das neue Gebäude ziehen?

Bis zu 1300 Mitarbeiter ziehen in das neue Gebäude ein, darunter 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendamtes, alle 370 Mitarbeiter von Soziales und Wohnen und 780 Mitarbeiter für den Bereich Jobcenter. 2019 ist der Abriss der jetzt noch bestehenden Gebäude geplant. Gebaut soll das 110 Millionen Euro teure Projekt im Jahr 2021. „Langfristig stellt das Gebäude eine wirtschaftliche Lösung für die Stadt Essen dar“, meint Oberbürgermeister Thomas Kufen.
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ANA´ stasia Tell aus Essen-Ruhr | 07.09.2017 | 19:47  
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