Eine "tierisch" spaßige Lehrstunde - Tierpädagogin zu Gast in der ASB-KiTa "Phantasia"

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Die Kölner Tierpädagogin Anne Liebetrau stellt sich vor.
 
Auch für ein paar "tierische" Bewegungseinheiten ist Zeit.
Essen: ASB Ruhr |

Nicht nur Menschen, sondern auch Tiere haben Gefühle. Um Kinder schon früh für die Gefühlswelt von Tieren zu sensibilisieren, bekam die ASB-Kindertagesstätte "Phantasia" am 6. April 2016 Besuch von Tierschutzlehrerin Anne Liebetrau. So viel sei schon einmal verraten: nicht nur die Kinder hatten richtig viel Spaß!



Der Vormittag des 6. Aprils 2016: Anne Liebetrau betritt die KiTa "Phantasia" mit einer ganzen Menge Gepäck: eine Tasche voller Plüschtiere, einen Vogelkäfig und zwei große Stoffhände hat sie dabei. Als Tierschutzlehrerin ist sie seit Anfang 2014 für den Kölner "Bund gegen Missbrauch der Tiere e. V." unterwegs. Um Kindern den richtigen Umgang mit Tieren zu veranschaulichen, fährt Anne Liebetrau Kindergärten sowie Vor- und Grundschulen an.

Heute stattet die Kölnerin der ASB-KiTa "Phantasia" zum ersten Mal einen Besuch ab und ist dafür extra nach Essen gekommen. Die Schulung wird vom "Bund gegen Missbrauch der Tiere e. V." kostenlos angeboten. Als Dankeschön haben die kleinen "Phantasia"-Rabauken zusammen mit ihren Eltern zahlreiche Futter-Spenden gesammelt. Diese kommen den Tieren im Tierheim Köln-Dellbrück zugute.

Eine spielerische Lehrstunde in Sachen Empathie


Die aufmerksamen Mädchen und Jungen sitzen in einem Halbkreis und hören Anne Liebetrau gespannt zu. Dass die Kinder zusammen mit ihren Erzieherinnen das Thema Tiere schon im Vorfeld umfassend behandelt haben, merkt man sofort. So wissen die aufgeweckten Kinder zum Beispiel bereits was Nutztiere sind. Außerdem haben sie allerhand Hunde, Katzen und Hasen gebastelt, mit denen sie die Boxen für die Tierfutter-Spenden beklebt haben.

Ihre Lehrstunde in Sachen Empathie für Tiere gestaltet die Pädagogin spielerisch. Jedes der Kinder darf nacheinander eines der Plüschtiere aus der großen blauen Tasche ziehen. Anschließend fragt Anne Liebetrau die Gruppe, ob das jeweilige Tier denn nun ein Haus- oder ein Wildtier ist. Begeistert raten alle Kinder mit. Nach einer kleinen Bewegungseinheit, in der wie ein Kaninchen oder ein Känguru durch den Raum gehüpft werden durfte, holt die Tierschutzlehrerin den mitgebrachten Vogelkäfig hervor. Wer möchte, kann seinen Kopf unter das Gitter stecken, um ein Gespür dafür zu bekommen, wie sich ein Vogel in seinem Käfig wohl fühlen mag.

Um sich noch besser in die Gefühlswelt der Tiere hineinversetzen zu können, hat Anne Liebetrau zwei große Hände aus Stoff mitgebracht. Mit den Händen möchte die engagierte Lehrerin für Tierschutz den Kindern vor Augen führen, wie riesig sich Menschenhände für kleine Tiere anfühlen.

Echte Tiere, echte Verantwortung


"Auch Tiere haben Gefühle. Ich möchte den Kindern vermitteln, dass es einen Unterschied zwischen Kuscheltieren und echten Tieren gibt. Um richtige Tiere muss man sich kümmern, denn sie bedeuten sehr viel Verantwortung", erzählt Anne Liebetrau. Auch erklärt sie den Kindern, welche Tiere man im Tierheim findet, wie diese Tiere dorthin kommen und wie es für einen Hund oder eine Katze ist, von Frauchen oder Herrchen ausgesetzt zu werden.

Mit der Übergabe der Futter-Spenden und einem kräftigen Applaus bedankten sich die Kinder und Erzieherin Helga Hovestadt für die "tierisch" spaßige Lehrstunde!

Autorin: Maria Madaffari
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