NRW fördert das Musiktheater - Vereinbarung sieht 856.000 Euro im Jahr vor

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Generalintendant Michael Schulz (links), Kulturministerin Christina Kampmann und Oberbürgermeister Frank Baranowski bei der Unterzeichnung der Fördervereinbarung. (Foto: Gerd Kaemper)

Gemeinsam mit Oberbürgermeister Frank Baranowski hat NRW-Kulturministerin Christina Kampmann eine Fördervereinbarung für das Musiktheater im Revier unterzeichnet.



Die Vereinbarung sieht für das von Generalintendant Michael Schulz geleitete Haus einen jährlichen Betriebskostenzuschuss in Höhe von 856.000 Euro vor. Das Geld kommt vom Land NRW und ergänzt die Förderung durch die Stadt Gelsenkirchen. Die Fördervereinbarung gilt zunächst bis zur Spielzeit 2018/2019 und enthält unter anderem die jährlichen Sonderzuschüsse von 200.000 Euro für das Ballett und 25.000 Euro für theaterpädagogische Maßnahmen.
Das Abkommen ist Teil des am 1. Januar 2015 in Kraft getretenen Kulturfördergesetzes. Ziel dieses Gesetzes ist die Erhöhung von Planungssicherheit, Transparenz und Partizipation.
„Wir wollen mit der Fördervereinbarung die künstlerische und personelle Substanz der kommunalen Orchester- und Theaterlandschaft in ihrer Vielfalt und Qualität erhalten und im Sinne eines reichhaltigen Kulturangebotes weiterentwickeln“, sagte Kulturministerin Christina Kampmann.
Das Musiktheater im Revier bietet zusammen mit dem Ballett im Revier und der Neuen Philharmonie Westfalen rund 270 Veranstaltungen in den Bereichen Oper, zeitgenössisches Musiktheater, Ballett, Tanz und Konzerte. Daneben wird ein umfangreiches Programm für das junge Publikum präsentiert. Jährlich besuchen das MiR rund 120.000 Zuschauer.
Auch der Oberbürgermeister äußerte sich erfreut und zuversichtlich zur Unterzeichnung der Fördervereinbarung: „Kultur ist ein immer wichtiger werdender und unverzichtbarer Standortfaktor. Daher ist es gerade für Institutionen wie das Musiktheater für die Verwirklichung künstlerischer Projekte notwendig, eine hohe Planungssicherheit zu haben.“
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